Motorrad Emelie rollt in Kinderherzen

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Leidenschaftliche Motorradfahrer: Carsten Jankowski (links) und Bertold B. Knopp. Foto: B. W. Pleuser
Als der Junge Max Emelie kennenlernt, verändert sich sein Leben. Aber Emelie ist kein hübsches Mädchen, das ihm flugs den Kopf verdreht, sondern ein wunderschönes rotes Motorrad, das sein Leben in einem alten Schuppen fristet und nur darauf wartet, wieder über die Straßen brausen zu können. Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

„Das kleine Motorrad Emelie“ ist ein Buch für Kinder, das der Dortmunder Carsten Jankowski (38) mit Herzblut geschrieben und der Herner Bertold B. Knopp (52) mit Leidenschaft illustriert hat.
Beide sind begeisterte Motorradfahrer, besitzen jeweils vier Maschinen – „gemeinsam mit unseren Partnerinnen“ – und zwei Autos, „die sich vor Langeweile die Räder eckig stehen“.
Carstens Tochter Mara Lea (9) und Bertolds Sohn Steven (10) fahren mit, seit sie drei Jahre alt sind – anfangs mit Kindersitz und natürlich stets mit Helm und Schutzkleidung. „So wie andere Kinder ins Auto einsteigen, so klettern unsere aufs Motorrad“, freuen sich die stolzen Väter, die mögliche Bedenken in Sachen Sicherheit sogleich entkräften: „Wir sind Tourenfahrer, wir benehmen uns nicht halsbrecherisch.“
So weit, so gut – aber wie kam es zu dem schnuckeligen Buch? „Meine Tochter Mara Lea wollte eine Gute-Nacht-Geschichte hören“, erzählt Carsten, im Hauptberuf Bankkaufmann, „da habe ich ganz fix Emelie erfunden. Aber ihre Erlebnisse bekam ich schon am nächsten Abend nicht mehr so ganz hin – und Kinder können ja so kritisch sein. Ich hab' sie dann einfach aufgeschrieben.“ Aus einer Geschichte wurden fünf, darunter „Waschtag für Emelie“ und „Ritter Blechkopf und Pferdchen Gummischuh“ – plötzlich wuchs die Idee, sie in einem Buch zu veröffentlichen.
Doch halt! Es fehlt was! „Da müssen mehr Bilder rein“, befand Bertolds Sohn Steven. Das war für den Papa, von Haus aus Schau- und Werbegestalter, ein Leichtes. 27 Illustrationen geben dem Motorrad Emelie nicht nur ein knuffiges Gesicht, sondern versprühen auch durchgängig herzhafte Lebensfreude.
Das Buch, darauf legen Autor und Zeichner Wert, ist in neuer deutscher Rechtschreibung erschienen und in größerer, kindgerecht-gefälliger Schrift.
Durch sein DIN A 5-Heftformat mit laminiertem Einband eignet es sich prima zum Einstecken in die Jackentasche. Es ist eben kein Buch fürs Regal, sondern eines für die Motorrad-Tour – oder so.
„Das kleine Motorrad Emelie“ bekommt man in der Buchhandlung Santini oder man bestellt es online: www.motorrad-emelie.de. „Ein Vater hat das Buch schon jetzt geordert, obwohl das Kind, dem er daraus vorlesen will, erst Anfang 2013 geboren wird“, berichtet Bertold schmunzelnd.

Man kann sich aus „Emelie“ vorlesen lassen: Am 23. November, 14.30 Uhr, bei Zweirad Reich, Mont-Cenis-Straße 254, oder am 24. November, 15 Uhr, in der Buchhandlung Santini, Behrensstraße 7.
Als „viertes Kind“ planen Carsten und Bertold, beide bekennende Ruhrgebietler, bereits ihr zweites Buch. Emelies freundliches Gesicht wird uns also weiter begleiten!
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