Schöner geht es nicht! Crange-Umzug 2013 hat Spaß gemacht

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Der Schönste: Die Jury wählte den Festwagen der Reitsportgemeinschaft (RSG) Börnig wie auch im Vorjahr zum Sieger. Diesmal hatten sich die Reiter das Motto "Canale Crange" gegeben. Passend kleideten sich die Reitsport-Begeisterten wie auf einem venezianischen Maskenball. Foto: Detlef Erler
Herne: Crange-Umzug |

Blieben sie im letzten Jahr noch als „Reiter der Apokalypse“ ihrem Sport treu, so stiegen die Pferdenarren der Reitsportgemeinschaft Börnig diesmal in die Gondel und schipperten auf dem „Canale Crange“. Ihr Festwagen kam gut bei der Jury (und dem Publikum!) an. Zum zweiten Mal also ein erster Platz für den Verein.

RSG Börnig Sieger
bei den Festwagen

Es muss halt einen Sieger geben. Leicht hatte es die dreiköpfige Jury nicht, drei Festwagen und drei Fußtruppen aus den insgesamt 120 Gruppen herauszufiltern. Zu toll waren die Ideen der Beteiligten und die Umsetzung, die sicher viel Freizeit in Anspruch genommen hat. Aber hier sind erst einmal die weiteren Gewinner: Platz zwei bei den Festwagen ging an die „Wanner Weiber“, Platz drei an den Wagen der Magdeburger Straße (die ebenfalls schon im letzten Jahr ausgezeichnet wurde).
Sieger bei den Fußgruppen wurden die „Moonraker“ der HTV, die – wie sollte es anders sein – musikalisch den Mond von Wanne-Eickel erklingen ließen. Die folgenden Plätze gingen an den TV Röhlinghausen und die Showtanz-Gruppe Herne 87. Ihre Preise können sie am Montagabend in der Bayernfesthalle auf dem Kirmesplatz in Empfang nehmen.
„Immer eine lohnende Veranstaltung“, rät Annette Teermann. Die Radio-Frau, früher Radio Herne, heute WDR, moderiert seit Jahren spritzig und kompetent den Crange-Umzug in Höhe der Ehrentribüne vor der Christuskirche. Dort, wo Oberbürgeremeister Horst Schiereck und die Spitzen von Politik und Verwaltung sich huldigen lassen. Unterstützt wird Teermann (früher Aalbers) traditionell vom Stadtsportbund-Vorsitzenden Jürgen Cokelc, der den Vorbeimarsch der Sportvereine kommentiert. Da wurde es sogar einmal kurz politisch, als der OB beim Vorbeimarsch des Baukauer Turnclubs einen Seitenhieb – Stichwort Hallenschließungen – einstecken musste.
Man darf es noch einmal betonen: Es war wieder eine tolle Veranstaltung bei der besonders auffiel, wie viele junge Menschen am Zug teilnahmen: Aus Sportvereinen, bei Freiwilliger Feuerwehr, THW oder DLRG; und immer wieder bei Musikgruppen. Jugendarbeit wird groß geschrieben!
Der Umzug selbst verlief für Polizei und Feuerwehr ruhig. Insgesamt allerdings mussten die Kräfte des Rettungsdienstes stadtweit viele Einsätze fahren, die der Wetterlage geschuldet waren. Ins Krankenhaus gebracht werden musste auch eine Frau, die eine Wespe verschluckt hatte.

Alle Fotos "schoss" Wochenblatt-Fotograf Detlef Erler.
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