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WIE SAGT MAN NOCH

Ein gutes Beherrschen der Sprache ist wichtig: Es wird oft nicht nur als Zeichen einer guten Bildung verstanden, sondern auch als Höflichkeit gegenüber seinen Mitmenschen. Im Berufsleben ist das Beherrschen der eigenen, aber auch fremder Sprachen, von großer Bedeutung. Dazu zählen natürlich sowohl Sprechen als auch Schreiben. Aber gerade bei Fremdsprachen macht sich oft ein eher eingeschränktes Vokabular bemerkbar. Sprache wie Texte sind oft sehr einseitig und damit auch langweilig. Synonyme helfen dabei, dies zu überwinden. Was sind Synonyme?

Synonyme sind Wörter, die einfach die gleiche Bedeutung innehaben und demnach sich gegenseitig ersetzen können: das „Meer“ oder die „See“, „groß“ und „riesig“, „blau“ und „Himmelfarben“, „zwölf“ und „ein Dutzend“ sowie „reden“ und „kommunizieren“ und so fort. Synonyme sind allgegenwärtig, aber wir sind uns ihrer Existenz wenig bewusst. Sie sind aber ein notwendiges Mittel, um gute und lesenswerte Texte zu verfassen.

Synonyme gibt es überall

Aber nicht nur im Deutschen existieren Synonyme, sondern auch in allen anderen Sprachen. Das Englische besitzt aufgrund seiner Sprachgeschichte sogar sehr viele Synonyme. Hier existieren nicht nur einfache Synonyme („hound“ und „dog“), sondern auch Wörter mit der tatsächlich gleichen Bedeutung, die aus anderen Spracheinflüssen kommen. Im Englischen gibt es dabei Wörter, die aus dem germanischen Kulturkreis stammen und ergänzt werden durch eine romanische Herkunft: „to say (sagen)“ und „to convey“ haben die gleiche Bedeutung, werden aber unterschiedlich genutzt. Das Englische ist dabei sehr reich an Synonymen, was so manche Schüler sicher verzweifeln lässt. So existieren für „good“ mehr als dreißig verschiedene Wörter, die synonym verwendet werden können. Viele Sprachtests prüfen Synonyme ab, um die Größe des Vokabulars abschätzen zu können.

Synonyme sind ein Stilmittel für das Schreiben

Auch wenn wir unbewusst Synonyme im Alltag verwenden, sind sie vor allem in der Schriftsprache von großer Bedeutung. In der Sprechsprache sind sie eher von untergeordneter Bedeutung, denn wir sprechen meist in kleinen, simplen Sätzen und benutzen dabei ein eingeschränktes Vokabular. Synonyme sind ein Mittel, um Texte aufzulockern und Wiederholungen zu vermeiden. Bereits in der Schule lernen wir, dass ein Text durch Wiederholungen langweilig wird: Wir fuhren ans Meer. Das Meer war klar und das Meer erstreckte sich bis an den Horizont... Wird das „Meer“ durch die Synonyme „Ozean“ und „See“ ersetzt, klingt das ganze bereits einladender. Synonyme erweitern zudem den Inhalt sprachlich und werden deswegen vor allem auch gerne in der Werbewirtschaft verwendet.

Keywords in Texten können so erweitert werden. Wer nach einem Text zu „Meer“ sucht, aber vielleicht Ozean eingibt, wird dennoch auch Texte mit entsprechenden Synonymen in der Suchanzeige finden. Der Duden hat für die deutsche Sprache ein Synonymwörterbuch herausgegeben, aber es geht auch einfacher und schneller über das Internet, das beste Onlinesynonymwörterbuch ist auf http://www.wie-sagt-man-noch.de zu hause. Auch für Englisch und Französisch existieren solche Wörterbücher, die es erleichtern, für bestimmte Wörter gleichbedeutende Wörter zu finden. Sie geben auch Angaben zur Verwendung an.


Nicht alle Synonyme sind immer synonym

Oftmals haben Synonyme aber nicht immer den exakt gleichen Bedeutungsgehalt. Lächeln und grinsen sind Beispiele für einen Gesichtsausdruck mit der gleichen grundlegenden Bedeutung Lachen. Aber beide Wörter unterscheiden sich. Es ist ein Unterschied, ob eine Frau lächelnd auf den jungen Mann zukommt, oder grinsend. Im Englischen bedeuten "pig" und "pork" zwar „Schwein“, aber letzteres wird nur für Schweinefleisch verwendet; "pork" und "beef" springen eben nicht auf einer Wiese herum, sondern finden sich nur auf einem Essteller. Im Deutschen sind „sich miteinander unterhalten“ und „kommunizieren“ zwar auch eng verwandt, aber letzteres ist ob seines lateinischen Ursprungs eher gehobenerer Stil als ersteres. Es ist wichtig, vor der Verwendung eines Synonyms darauf zu achten, ob wirklich die exakte Bedeutung wiedergegeben wird. „Exzellent“ mag „gut“ bedeuten, aber eigentlich hat es mehr die Bedeutung von „sehr gut“. Und wenn sich zwei Jugendliche unterhalten, ist das Wort „kommunizieren“ eher Fehl am Platz. Das liegt daran, dass Sprachen eben selten „echte Synonyme“ haben, also zwei Wörter, die exakt dasselbe bedeuten. Das wäre sehr unökonomisch.

Oft werden Wörter verwendet, die zwar ähnliche Bedeutungen haben, sich aber dennoch ein wenig unterscheiden, sei es in der Konnotation (also positiv, negativ) oder im Stil (informell, höflich). Gerade in der Umgangs- aber auch Vulgärsprache werden viele Synonyme verwendet, deren tatsächliche Bedeutung häufig nur von Muttersprachlern oder sogar bestimmten sozialen Gruppen (Jugendsprache, Jägersprache) verstanden werden. Autoren nutzen Synonyme, um nicht nur ihre Texte zu lockern, sondern auch, um den Leser in unbekannte Welten zu entführen. So kann ein Autor seine Charaktere in Jugendsprache reden lassen, aber im Text selber dann mithilfe von Synonymen dem Leser die Bedeutung vermitteln. Der Leser muss also nicht ein Wörterbuch zur Hand nehmen. Auch Fachtexte machen davon extensiv (häufig) Gebrauch, vor allem, wenn sie auch für Laien verständlich sein sollen. Sie machen das Schreiben, aber auch Lesen spannender, aber gleichzeitig einfacher.
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