RBH Oberliga-Damen warten weiter auf den 3. Saisonsieg, die 2. Damenmannschaft und die weibliche U15 verabschieden sich mit zwei deutlichen Siegen in die Weihnachtspause !!!

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Die erst 16jährige Laura Legnar zeigte in der RBH-Reserve am Sonntag ihre bisher beste Saisonleistung. Sie erzielte 15 Punkte und wusste auch in der Verteidigung zu überzeugen. (Foto: Dirk Unverferth)
 
Mit der weiblichen U15 weiter ungeschlagen ist auch Lynn Dettki. Vom Alter her eigentlich noch U13-Spielerinnen erzielte sie in der Partie gegen die BG Dorsten stolze 8 Punkte. (Foto: Dirk Unverferth)
Wochenendrückblick 13 / Saison 2015-2016

Erneut verhindert eine zu schwache Wurfquote einen Sieg der RBH Oberliga-Damen, 35:43 Niederlage beim ASC 09 Dortmund !!!

Samstag, 19.12.2015

Oberliga Damen / 11. Spieltag:
ASC 09 Dortmund – Ruhrpott Baskets Herne 43:35 (24:15)
Viertelergebnisse: 9:11 / 15:4 / 10:7 / 9:13
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Gertz (11), Niedrig (8, 1 Dreier), Günther (6), K. Franze (4), Dams (2), Ormanin (2), Schmidt (2), L. Franze, Holtkamp, Kohn, Legnar, Strozyk
Freiwurfquote: 53 % (8/15)

Bereits die 7. äußerst knappe Saison-Niederlage kassierte die Oberliga-Damenmannschaft der Ruhrpott Baskets Herne beim Tabellendritten ASC 09 Dortmund. Trotz überragender Verteidigung der Hernerinnen langte es aufgrund der erneut schwachen Wurfleistung leider wieder nicht zum Sieg, mit 35:43 unterlagen die Hernerinnen in einem echten Low-Scoring-Game.


Trainerin Steffi Kürpick, die in der letzten Woche aufgrund einer zu hohen beruflichen Belastung zurückgetreten ist, wurde an der Seitenlinie interimsweise von Heiko Dittinger und Verena Taubenberger vertreten.

Die Hernerinnen, die bis auf Mareike Muny in Bestbesetzung antreten konnten, hatten den besseren Start in die Partie. Nach einem 0:2 Rückstand sorgte vor allem Franziska Gertz immer wieder mit energischem Zug zum gegnerischen Korb dafür, dass die Hernerinnen nach 7 Minuten eine 9:3 Führung erarbeiten konnten. Alle 9 Punkte gingen zu diesem Zeitpunkt auf ihr Konto, selbst durch Fouls war die RBH-Aufbauspielerin nicht zu stoppen und auch von der Freiwurflinie aus bewies sie ein sicheres Händchen.
Doch nach ihrem 2. persönlichen Foul in der 8. Minute beorderte das RBH-Trainerduo Franziska Gertz vorsichtshalber erst einmal auf die Bank. Die Aplerbeckerinnen kämpften sich Punkt für Punkt heran und nach einem 9:9 Zwischenstand sorgte schließlich Lea Günther mit 2 Freiwurftreffern immerhin für eine 11:9 Führung der Hernerinnen zum Ende des 1. Viertels.

Doch im zweiten Viertel zeigte sich dann, warum die Gastgeberinnen sich derzeit in völlig anderen Tabellenregionen befinden, während die Hernerinnen an der gegnerischen Verteidigung und ihren eigenen Würfen fast verzweifelten und gerade einmal zu 2 Korberfolgen kamen (durch Jil Ormanin und Lisa Niedrig), konnten die ASC-Damen in diesem Spielabschnitt immerhin 15 Punkte erzielen, die letzten beiden davon per Buzzer-Beater in der letzten Sekunde der 1. Halbzeit.

Mit einem 15:24 Rückstand und gesenkten Köpfen ging es zur Halbzeitansprache in die Kabine, man nahm sich vor im weiteren Spielverlauf immer an die Chance zu glauben die Partie noch zu drehen und durch wechselnde Verteidigungsvarianten dem Gegner das Leben weiter schwer zu machen. Wobei die Verteidigung schon zu diesem Zeitpunkt sicher nicht das Problem war, aber im Angriff fehlte einmal mehr jegliches Selbstvertrauen, selbst komplett freie Würfe fanden so gut wie nie das Ziel.
Trotz weiterhin starkem Einsatz des gesamten Teams in der Verteidigung gelang im 3. Viertel leider keine wirkliche Ergebnisverbesserung, nach 30 Minuten hatten die Gastgeberinnen ihre Führung auf 34:22 ausgebaut.

Doch auch jetzt gaben sich die Hernerinnen zu keiner Zeit der Partie auf, fast 5 Minuten lang konnten die Hernerinnen um die überragend verteidigende Lea Günther alle Offensivaktionen der ASC-Damen im Keim ersticken. Durch eine gut funktionierende Ganzfeld Mann-Mann-Verteidigung und Treffer von Kim Franze, Franziska Gertz und Anna-Lena Schmidt sowie einem Freiwurftreffer von Lea Günther gelang eine 7:0 Serie, so dass man sich in der 35. Minute nochmal bis auf 29:34 herankämpfen konnte. Doch dann agierten die Gastgeberinnen clever, durch eine eigene 6:0 Serie brachen sie den Widerstand der Hernerinnen, bei denen auch der lang ersehnte erste erfolgreiche Dreier im Spiel (Lisa Niedrig) und ein Drei-Punkt-Spiel von Lea Günther am Ende die 35:43 Niederlage nicht mehr verhindern konnten.

„Das war kämpferisch einmal mehr eine tolle Leistung des gesamten Teams, dem man in dieser Hinsicht überhaupt keinen Vorwurf machen kann. Mit einer halbwegs akzeptablen Wurfquote wären wir heute als verdienter Sieger vom Feld gegangen. Ich hoffe die Mädels haben schon bald genug Lehrgeld bezahlt und werden für den Aufwand, den sie betreiben, in einem der nächsten Spiele endlich auch belohnt. Verdient hat es dieses Team, das mittlerweile 7 bittere Niederlagen mit 3 bis 8 Punkten Differenz erlitten hat und alle Rückschläge immer wieder wegsteckt. Ich bin mir sicher, dass schon ganz bald der Knoten platzt und unsere Damen die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt erfolgreich bestreiten werden“, bilanzierte Heiko Dittinger, der gemeinsam mit Verena Taubenberger weiter an dieses Team glaubt.

Jetzt gilt es über die Weihnachtstage erst einmal den Kopf freizubekommen und sich dann im neuen Jahr optimal auf die noch ausstehenden 9 Meisterschaftsspiele vorzubereiten. Bereits am 10. Januar treffen die RBH Oberliga-Damen dann um 16 Uhr in der TH des Gymnasiums Eickel (Gabelsberger Str. 22 in 44652 Herne) im Heimspiel auf den Tabellenzweiten TuS Iserlohn Kangaroos, eine Partie in der man sicher nichts zu verlieren hat und in der man sehr viel gewinnen kann.
Mittlerweile steht auch der Termin für das WBV-Pokal Viertelfinale fest, in dem man auf den Tabellendritten der Regionalliga, die Dragons Rhöndorf, trifft. Gespielt wird am Sonntag, den 24. Januar um 12 Uhr (ebenfalls TH des Gymnasiums Eickel).

RBH-Bezirksligadamen lassen dem ASC 09 Dortmund III vor allem nach der Pause keine Chance, klarer 83:42 Erfolg !!!

Sonntag, 20.12.2015

Bezirksliga Damen / 11. Spieltag:
ASC 09 Dortmund III – Ruhrpott Baskets Herne II 42:83 (26:37)
Viertelergebnisse: 11:16 / 15:21 / 9:26 / 7:20
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Holtkamp (24), Legnar (15), K. Franze (11, 1 Dreier), Wallböhmer (10), L. Franze (8), Moschner (4), Mücke (4), Przybyl (4), Ormanin (3), Dach
Freiwurfquote: 35 % (6/17)

Vor allem in der zweiten Halbzeit bot die RBH-Reserve in der Partie beim ASC 09 Dortmund eine echte Gala-Vorstellung, die in einen überzeugenden 83:42 Sieg mündete.

Ohne Tews, Dams und Hader machte sich Trainer Bernd Fuhrmann mit 10 Spielerinnen auf den Weg nach Aplerbeck zum Tabellensiebten.
Mit einer Manndeckung wollte man die Gastgeberinnen, die nur mit sieben Spielerinnen antraten, von Beginn an unter Druck setzen.
Im Angriff wollte man durch diszipliniertes Durchlaufen der Systeme oder aus Ballgewinnen heraus durch Überzahlspiel zu einfachen Punkten kommen.
Vor allem Katharina Holtkamp machte da weiter, wo sie vor einer Woche in Barop aufgehört hatte. Sie erzielte nicht nur die ersten 6 Punkte im ersten Viertel, die ersten 8 Punkte im 2. Viertel und den ersten Korb im 3. Viertel, sondern sie bot auch in der Verteidigung eine überragende Leistung.
Die Aplerbeckerinnen fanden kein Mittel und keine Gegenspielerin, die Katharina Holtkamp in der RBH-Offensive stoppen konnte.

Im Aufbau führten Jil Ormanin und Kim Franze im Wechsel klug Regie, wobei Jil Ormanin ihr bisher bestes Saisonspiel zeigte. Sie kam zu zahlreichen Ballgewinnen, aus denen heraus sie Schnellangriffe einleitete und durch eine bemerkenswerte Übersicht und Uneigennützigkeit ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene setzte.

Nachdem man in der 12. Minute die erste 2-stellige Führung (24:14) erzielt hatte, die bis zur 17. Minute sogar auf 17 Punkte (35:18) vergrößert werden konnte, kam es zu einem kurzen Stocken des Herner Spielflusses. Coach Fuhrmann intervenierte nach einigen aus seiner Sicht unglücklichen oder sogar falschen Entscheidungen zu lautstark bei den Unparteiischen, was mit einem technischen Foul bestraft wurde.
Aplerbeck verkürzte den Rückstand in dieser Phase mit 8 Punkten in Folge, wobei sie noch 4 Freiwürfe ungenutzt ließen, auf nur noch 9 Punkte Rückstand, bevor Lea Franze mit dem letzten Korb der 1. Halbzeit den Ruhrpott Baskets wieder eine 2-stellige Führung bescherte.

In der Halbzeit wurde eine neue Aufstellung gegen die Zone des ASC, die unter anderem die Größenvorteile der Herner Centerinnen noch besser zur Geltung bringen sollte, durchgesprochen und dann auch direkt im ersten Angriff über Katharina Holtkamp erfolgreich umgesetzt. Mit einem 10:0-Lauf (Holtkamp 4, Wallböhmer 2, Legnar 4) starteten die RBH-Ladys optimal ins dritte Viertel und kamen bereits in der 23. Minute zu einer beruhigenden 21-Punkte-Führung (47:26).
Jetzt hatte der RBH-Express so richtig Fahrt aufgenommen! In der Verteidigung wurde die Intensität noch weiter erhöht und die Aplerbeckerinnen kamen nur noch zu sporadischen Korberfolgen, die aber an der klaren Dominanz der RBH-Korbjägerinnen nichts mehr ändern konnten.

Die Ballgewinne, die aus einer bärenstarken Teamdefense resultierten, wurden durch schnelles konzentriertes Passspiel hochprozentig erfolgreich in Punkte umgemünzt. Außerdem dominierte man so gut wie zuvor noch in keinem Spiel den Offensivrebound und ermöglichte sich somit immer wieder weitere Wurfchancen.
Mit einem viertelübergreifenden 11:0 Lauf zwischen der 29. und 31. Minute, für den sich Katharina Holtkamp (6) und Kim Franze (5) verantwortlich zeichneten, wurde der Vorsprung auf 31 Punkte hochgeschraubt (66:35).

Den Schlusspunkt unter dieses sehr unterhaltsame und sehenswerte Spiel setzte die vor Spielfreude regelrecht sprühende Laura Legnar, die 9 ihrer insgesamt 15 Punkte in den letzten 3 Minuten erzielte, darunter drei eiskalt verwandelte Freiwürfe 0,3 Sekunden vor dem Schlusssignal.

Centerin Anne Dach, die sich in Abwehr und noch mehr im Angriff zahlreiche Rebounds angelte, belohnte sich leider als einzige nicht mit Punkten, machte aber ebenfalls ihr stärkstes Spiel in dieser Saison.

Flügelspielerin Laura Wallböhmer überzeugte neben ihren 10 Punkten mit bisher kaum gesehenen starken Anspielen auf die Centerinnen.
Aufbauspielerin Kim Franze glänzte neben ihrer gewohnt starken Defense endlich auch wieder im Angriff (11 Punkte), wobei auch ein Treffer aus dem 'Dreierland' gelang.

Coach Fuhrmann ist nach den zuletzt gezeigten Leistungen vor den kommenden Spielen gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel nicht bange, zumal die Spiele gegen Kaiserau und Langendreer vor heimischer Kulisse in Herne stattfinden werden.

Nach der kurzen Weihnachtspause empfängt die RBH-Reserve am Sonntag, den 10. Januar 2016 um 18 Uhr den Tabellenzweiten TVG Kaiserau in der TH des Gymnasium Eickel (Gabelsberger Str. 22 in 44652 Herne). Im Hinspiel zeigte man bei der 49:55 Niederlage mit einem sehr dezimierten Team eine starke Leistung. Hoffentlich in Bestbesetzung hat man im Rückspiel somit noch eine offene Rechnung zu begleichen.


Auch die BG Dorsten kann die weibliche U15 der Ruhrpott Baskets nicht stoppen, 67:45 Sieg bewahrt die weiße Weste !!!

Donnerstag, 17.12.2015

Kreisliga U15 weiblich / 6. Spieltag:
Ruhrpott Baskets Herne – BG Dorsten 67:45 (34:18)
Viertelergebnisse: 22:4 / 12:14 / 14:12 / 19:15
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Lorke (18), Wüllrich (9), Dettki (8), L. Belataris (6), Hader (6), Unverhau (6), Huyeng (6), Sentürk (4), Wagner (4), Güler, Pönitzsch, Schweinsberg
Freiwurfquote: 30 % (3/10)

Das war souverän: Durch ein starkes Auftaktviertel erkämpften sich die U15 Mädchen der Ruhrpott Baskets Herne einen nie gefährdeten 67:45 Erfolg über die BG Dorsten.


Die RBH Starting-Five mit Lina Hader, Kim Huyeng, Anna Lorke, Emely Unverhau und Hannah Wagner machte von Beginn an kurzen Prozess, verteidigte exzellent, kam immer wieder zu Ballgewinnen und münzte diese durch schöne Passkombinationen und mit energischem Zug zum Korb immer wieder in einfache Punkte um, so dass die Partie nach nur 6 Minuten beim Stande von 14:0 eigentlich bereits entschieden war. Bis zur 14. Minute wurde die Führung dann sogar bis auf 28:8 ausgebaut, bevor in der Folgezeit auf RBH-Seite kräftig durchgewechselt wurde, so dass alle 12 RBH-Korbjägerinnen einiges an Spielzeit bekamen.

Zwar ging das zweite Viertel mit 12:14 am Ende knapp verloren, was aber zu keinem Zeitpunkt bei den Gästen das Gefühl aufkommen ließ, dass sie um den Sieg mitspielen konnten.

Auch nach dem Seitenwechsel wechselten die Herner Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger konsequent durch und der Vorsprung konnte im dritten und vierten Viertel sogar jeweils noch um einige Punkte ausgebaut werden. Am Ende der 40 Minuten stand ein ungefährdeter 67:45 Erfolg, durch den die weibliche U15 der Ruhrpott Baskets Herne als ungeschlagener Tabellenführer mit nunmehr zwei Siegen Vorsprung auf alle Verfolger in die kurze Weihnachtspause geht.

„Die ersten Minuten waren wirklich stark und wir konnten in der Folgezeit sehr viel wechseln, ohne dass der Vorsprung und der Sieg zu irgendeinem Zeitpunkt in Gefahr geraten wäre. Wir freuen uns zudem da drüber, dass immerhin schon 9 Spielerinnen 4 oder mehr Punkte erzielen konnten“, freuten sich die Trainer Nicole Moschner und Heiko Dittinger kurz vor Weihnachten über die Leistung ihres Teams.

Am Samstag, den 09. Januar 2016 um 16 Uhr steht das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten BSV Wulfen II an (Wittenbrink-Halle, Wittenbrink in Dorsten-Wulfen), wenn auch dann ein Sieg gelingt, dann ist den Hernerinnen der Gewinn der U15-Kreisliga wohl nicht mehr zu nehmen.

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 21.12.2015
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