Ruhrpott Baskets Herne unterliegt in der Damen-Oberliga bei der BG Dorsten mit 55:74, nur die weibliche U16 siegt und bleibt weiter souveräner Oberliga-Tabellenführer !!!

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10 Punkte und 2 Dreier steuerte Anja Strozyk für die Ruhrpott Baskets Herne in der Partie bei der BG Dorsten bei, doch auch sie konnte die 55:74 Niederlage nicht verhindern. (Foto: Simon Günther)
 
Lina Hader aus der weiblichen U16 der Ruhrpott Baskets wurde in der Partie bei den Löwen aus Herten zur Topscorerin ihres Teams, die Aufbauspielerin erzielte 20 Punkte und wusste vor allem nach dem Seitenwechsel zu überzeugen, als sie 16 ihrer 20 Punkte erzielen konnte. (Foto: Simon Günther)
 
Ein Sonderlob der RBH U12-Trainerin Barbara Bronder gab es für Lena Klaus, die trotz der deutlichen Niederlage beim RC Borken-Hoxfeld vor allem durch ihren Einsatz in der Verteidigung überzeugen konnte. (Foto: Simon Günther)
Wochenendrückblick 11 / Saison 2017-2018

RBH Oberliga-Damen verlieren bei der BG Dorsten mit 55:74, Vorentscheidung fällt schon in der 1. Halbzeit !!!

Samstag, 09.12.2017

Oberliga Damen / 11. Spieltag:
BG Dorsten – Ruhrpott Baskets Herne 74:55 (38:19)
Viertelergebnisse: 16:7 / 22:12 / 14:14 / 22:22
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Berft (13), Strozyk (10, 2 Dreier), Heinz (9, 1 Dreier), Holtkamp (6), Schmidt (6), Niedrig (6), Franze (4), Ormanin (1)
Freiwurfquote 71 % (10/14)

Vor allem aufgrund einer völlig verschlafenen 1. Halbzeit kassierten die Oberliga-Damen der Ruhrpott Baskets Herne bei der BG Dorsten eine recht deutliche 55:74 Niederlage.

Nachdem am letzten Freitag der Winter in unsere Gefilde eingezogen ist und es am Vorabend der Oberliga-Damen-Partie bei der BG Dorsten noch so aussah, als müssten die Damen der Ruhrpott Baskets Herne die Schlittenhunde anspannen, verlief die Anreise dann doch recht unspektakulär.
Das Spiel begann und – wie schon viel zu oft - brauchte Herne eine gewisse Zeit um in die Partie zu finden.
In der 2. Spielminute traf zwar Jil Ormanin einmal per Freiwurf und in der 4. Spielminute konnte Katharina Holtkamp nach einem tollen Anspiel direkt am Brett punkten,
doch bei diesen drei RBH-Punkten sollte es bis zur 5. Minute bleiben, Dorsten lag früh mit 12:3 in Führung.
Vor allem eine zu nachlässige Reboundarbeit führte dazu, dass die Gastgeberinnen immer wieder im zweiten Versuch erfolgreich waren…da half es wenig, dass die RBH-Damen zuvor jeweils gut verteidigt hatten, mit einer 16:7 Führung für die BG Dorsten endete das 1. Viertel.
Auch der 2. Spielabschnitt wurde von Dorsten dominiert, wieder und wieder konnten die Gastgeberinnen durch schnelles und vor allem sicheren Passspiel die frei stehende Mitspielerin finden und diese konnte dann oft unbehelligt einnetzen.
Lediglich von der 12. bis zur 14. Minute sorgten die Gäste aus Herne durch eine 8:0 Serie durch Treffer von Anna-Lena Schmidt und dreimal in Folge durch Sarah Berft für einen kleinen Aha- Moment, der Rückstand konnte so von 7:22 auf 15:22 reduziert werden, doch bis zur Halbzeitpause erstickte Dorsten die Bemühungen der RBH-Damen bereits wieder im Keime, das Heimteam ließ nur noch 4 Punkte zu und schraubte das eigene Punktekonto noch auf 38, Halbzeitstand 19:38 aus RBH-Sicht.
In der Halbzeitpause wurden die Fehler analysiert und die Marschroute für die 2. Halbzeit festgelegt.
Zunächst sollte sich noch nichts ändern, die Ruhrpott Baskets fingen sich 2 schnelle und zu einfach heraus gespielte Körbe. Doch von diesem Moment an hielten die Hernerinnen endlich konsequent dagegen. Erst Anna-Lena Schmidt, dann Sarah Berft und dann erneut Anna-Lena Schmidt sorgten für ein Aufbäumen auf Herner Seite.
Endlich griff nun auch die Verteidigung! Dorsten musste sich von nun an ihre Punkte schwer erarbeiten und mussten nun zusehen, wie die Gäste wieder und wieder Pässe abfangen und im Gegenzug sicher verwandeln konnten.
Zwar gelang es Herne nicht weiter heran zu kommen, aber man war nun auch nicht mehr gewillt sich abschlachten zu lassen, in der Folgezeit gab es ein Spiel auf Augenhöhe (33:52 nach 30 Minuten).
Im letzten Viertel ging es nun darum nochmal zu zeigen, was wirklich in der Mannschaft steckt.
Und dies sollte zumindest einige Zeit lang dann auch gelingen: Herne schaffte es in den kommenden 6 Spielminuten ganze 11 Punkte auf zu holen, in der 36. Minute hatte man sich so bis auf 51:59 herangekämpft.
Vor allem Anja Strozyk wusste in dieser Phase zu überzeugen, sie erzielte innerhalb von 3 Minuten 8 Punkte, darunter zwei erfolgreiche Dreier.
Aber auch der Rest des Teams verstand es nun immer besser in der Defense fast nichts mehr zuzulassen und dann durch schnelles Umschaltspiel selbst zu scoren.
Doch bevor sich die Partie dann doch noch einmal komplett drehen konnte, hatte Dorsten plötzlich wieder die richtigen Antworten auf die RBH-Verteidigung und dank eines 15:4 Laufs gewann die BG Dorsten am Ende absolut verdient dieses Spiel mit 74:55.
RBH-Trainer Ralf Hagemeyer: „Wir sind jetzt zum wiederholten Male schon im 1. Viertel auf die Verliererstraße geraten und müssen jetzt schnellstmöglich herausfinden, ob dies an fehlender Konzentration liegt oder andere Gründe hat. Dass wir mit (fast) jedem Gegner in der Liga mithalten können, das haben wir nachgewiesen, leider schaffen wir das noch zu selten über die kompletten 40 Minuten.“

Am kommenden Sonntag, den 17. Dezember um 16 Uhr (SH des Petrinum-Gymnasiums, Herzogswall 29, 45657 Recklinghausen) steht dann zum Beginn der Rückrunde ein echter Härtetest an, wenn man beim aktuellen Tabellenführer CB Recklinghausen II antreten muss.
Das RBH-Trainer-Duo Michael Hader und Ralf Hagemeyer hofft darauf, den großen Favoriten mit einem wieder besser besetzten Kader möglichst lange ärgern zu können und insbesondere von Beginn an besser in die Partie zu finden.


RBH-Reserve verschläft einmal mehr die 2. Halbzeit und unterliegt völlig unnötig mit 35:46 bei den VfL AstroStars Bochum IV !!!

Sonntag, 10.12.2017

Bezirksliga Damen / 11. Spieltag:
VfL AstroStars Bo. IV – Ruhrpott Baskets Herne 2 46:35 (24:26)
Viertelergebnisse: 13:12 / 11:14 / 13:5 / 9:4
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Hauke (14), Tews (10), C. Przybyl (5, 1 Dreier), Moschner (4), La. Hader (2), M. Przybyl, Schulte Pelkum
Freiwurfquote: 80 % (4/5)

Die RBH-Reserve erzielt in der kompletten 2. Halbzeit nur noch 9 Punkte und unterliegt völlig unnötig mit 35:46 bei den VfL AstroStars Bochum IV.

Die RBH-Damen kamen dabei sogar gut ins Spiel, standen in der Defense, die diesmal wieder mit einer Zone agierte, gut und konnten das Spiel durch gutes Passspiel und eine hohe Trefferquote bis zur Halbzeit ausgeglichen gestalten bzw. sich mit 26:24 sogar einen knappen Vorsprung erarbeiten.
Einziger Wehrmutstropfen zu diesem Zeitpunkt war die hohe Foulbelastung von Constanze Przybyl (4) und Sandra Schulte Pelkum (3).
In der zweiten Halbzeit machte sich dann der kleine Kader und die kaum vorhandenen Wechselmöglichkeiten bemerkbar. Ganze 9 (!) Minuten gelang den RBH-Frauen kein einziger Punkt, so dass Bochum sich auf 37:26 absetzen konnte.
Durch eine viertelübergreifende 8:0 Serie kamen die Hernerinnen zwar noch einmal auf 35:37 heran, doch am Ende reichte die Kraft dann einfach nicht mehr aus, um das Spiel noch einmal zu drehen.
Nicole Moschner-Dittinger: „Das war heute wirklich unnötig, hier müssen wir auf keinen Fall verlieren. Ein bis zwei Wechseloptionen mehr hätten da wahrscheinlich schon gereicht. Besten Dank an Michael Hader, der das Team einmal mehr als Trainer von der Seitenlinie unterstützt hat.“

Weibliche U16 der Ruhrpott Baskets Herne marschiert weiter ungeschlagen durch die Oberliga, 67:37 Sieg bei den Hertener Löwen trotz einiger Ausfälle !!!

Sonntag, 10. Dezember 2017

Oberliga U16w / 8. Spieltag:
Hertener Löwen – Ruhrpott Baskets Herne 37:67 (12:32)
Viertelergebnisse: 4:16 / 8:16 / 14:16 / 11:19
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Li. Hader (20), Helling (12), Huyeng (11), Mutz (6), Roesler (6), Sentürk (6), Lorke (4), Unverhau (2)
Freiwurfquote: 25 % (1/4)

Obwohl dem RBH-Trainer-Duo Nicole Moschner-Dittinger und Heiko Dittinger für die Partie bei den Hertener Löwen gleich 4 Spielerinnen ausfielen, setzte sich der Tabellenführer letztlich ungefährdet durch. Beim 67:37 Sieg der RBH-Korbjägerinnen gab es neben viel Licht aber auch noch einiges an Schatten, vor allem das körperliche Spiel ist noch lange nicht die Stärke der technisch deutlich überlegenen Hernerinnen, so dass insbesondere an diesem Bereich noch zu arbeiten sein wird.

Mit Lynn Dettki und Luisa Schweinsberg (beide erkrankt), Jette Rath (Spiel mit der U14 von CB Recklinghausen) und Hannah Wagner (verletzt) fehlten auf RBH-Seite gleich 4 Spielerinnen.
Dafür gab Rabia Sentürk nach längerer Pause ihr Comeback für die Hernerinnen.
Nach einer zerfahrenen Anfangsphase (4:4, 2. Minute) gelang den Hernerinnen bis zur 13. Minute eine 18:0 Serie zur 22:4 Führung. Und bis zur Halbzeitpause hielt die Dominanz der Hernerinnen, bei denen in der Verteidigung vor allem Jette Rath und Hannah Wagner schmerzlich vermisst wurden, zwar weiter an, trotz dem Zwischenstand von 32:12 waren die RBH-Trainer schon zu diesem Zeitpunkt weder mit der Intensität der Verteidigung, noch mit der Trefferquote im Angriff so richtig zufrieden.
Noch schlimmer wurde es dann im 3. Viertel, in dem sich die Gastgeberinnen durch eine 11:6 Serie bis auf 23:38 herankämpfen konnten (25. Minute). Nach einer Auszeit und deutlichen Worten wurde dann aber wieder zumindest etwas besser verteidigt und auch im Angriff wurde wieder konsequenter der gegnerische Korb attackiert. Allen voran Lina Hader war jetzt vom Gegner kaum noch zu stoppen und auch Finja Mutz wusste in dieser Phase zu überzeugen. Der Vorsprung konnte so bis zum Schlusspfiff noch von 15 auf 30 Punkte verdoppelt werden, ohne dass man zu irgendeinem Zeitpunkt der Partie das Gefühl hatte, dass die Hernerinnen wirklich ihr Potential ausschöpften.
„Wir müssen lernen den Körper mehr einzusetzen, Basketball ist schon lange kein körperloser Sport mehr, das müssen die Mädchen langsam aber sicher begreifen und annehmen, denn bis zum Damenbereich ist es nicht mehr weit. Unsere Mädchen sind in vielen Situationen leider noch viel zu lieb. Ein Sonderlob haben sich heute Lina Hader verdient, die immer wieder im Abschluss erfolgreich war, aber auch Klara Helling, Finja Mutz und Kim Huyeng haben ihr Können immer wieder aufblitzen lassen. Am kommenden Sonntag wollen wir mit einem Sieg gegen den Tabellendritten SV Eintracht Erle unsere weiße Weste bewahren und ungeschlagen in die Weihnachtspause gehen“, blicken die Trainer schon wieder auf die nächste Aufgabe.

Weibliche U14 kassiert ersatzgeschwächt eine weitere deutliche Niederlage, 29:111 gegen den BC Soest !!!

Sonntag, 10.12.2017

Ruhrpott Baskets Herne – BC Soest 29:111 (15:55)
Viertelergebnisse: 13:28 / 2:27 / 12:32 / 2:24
Mannschaftsaufstellung und Punkteverteilung:
A. Belataris (13), Schulte Pelkum (8), S. Belataris (2), Eden (2), Markowski (2), Schwalm (2)
Freiwurfquote: 50% (3/6)

Auch gegen die Gegnerinnen vom BC 1970 Soest mussten die U14 Mädchen der Ruhrpott Baskets mit 29:111 eine deutliche Niederlage einstecken.

Schon vor dem Spiel war klar, dass es am 2. Adventssonntag eine schwierige Aufgabe für die U14 Mädchen aus Herne werden würde. Den Trainerinnen Lea Franze und Klara Breil standen gegen die favorisierten Soesterinnen leider aus verschiedenen Gründen wieder nur 6 Spielerinnen zur Verfügung.
Das 1. Viertel konnte man noch relativ ausgeglichen gestalten, doch dann knickte Salma Belataris um und so musste man zu fünft das Spiel weiter- und durchspielen. Trotz der Personalsituation und der Ganzfeldpresse, die die Gäste aus Soest bis zum Ende spielten, ließen sich die Hernerinnen nie unterkriegen und kämpften tapfer bis zum Ende.
„Besonders erfreulich waren heute die ersten Punkte für die Ruhrpott Baskets Herne von Mia Eden. Zudem hoffen wir alle, dass die Verletzung von Salma Belataris nichts Schlimmeres ist und dass sie nächste Woche wieder mitwirken kann. An dieser Stelle wünschen wir Salma eine schnelle und gute Genesung“, so RBH-Trainerin Klara Breil.

Die weibliche U12 der Ruhrpott Baskets Herne tut sich gegen die Topteams der Liga noch schwer, 26:89 Niederlage beim RC Borken-Hoxfeld !!!

Sonntag, 10.12.2017

Oberliga U12w / 6. Spieltag:
RC Borken-Hoxfeld – Ruhrpott Baskets Herne 89:26 (44:8)
Viertelergebnisse: 20:2 / 24:6 / 25:9 / 20:9
Mannschaftsaufstellung und Punktverteilung:
Sahin (10), Grunwald (5), Klaus (5), Tarchichi (4), Pönitzsch (2), Göttker, Wagner
Freiwurfquote: 28 % (2/7)

Einmal mehr verschliefen die Herner Mädchen die Auftaktphase der Partie, so dass am Ende ein verdienter, aber mit 89:26 sicher zu deutlicher Sieg des RC Borken-Hoxfeld über die U12-Mädchen der Ruhrpott Baskets Herne zu Buche stand.

Da die Spielleitung eine Verlegung aufgrund von Schnee und Eis ablehnte, mussten alle Eltern für sich entscheiden, ob sie das Risiko der Fahrt bei diesen widrigen Wetterverhältnissen auf sich neh-men. Aus diesem Grund standen Trainerin Barbara Bronder auch nur 7 Spielerinnen zur Verfügung, die zudem trotz früher Abreise verspätet in Borken ankamen.
Mit 20 Minuten Verspätung ging es dann fast direkt vom Auto aus zum Sprungball auf das Spielfeld und die Hernerinnen wurden direkt vom schnellen Spiel der Gastgeberinnen überrannt, so dass das 1. Viertel bereits mit 2:20 verloren ging. Eine zu hektische Spielweise, die viele Fehlpässe nach sich zog und vor allem schlechtes Umschalten und zu wenig Kampfgeist taten ihr Übriges, so dass der Sieger beim Halbzeitstand von 8:44 aus RBH-Sicht schon längst feststand.
Nach der Halbzeit war endlich in einigen Situationen ein schönes Mannschaftsspiel zu sehen und Lücken wurden gesehen und das letzte Viertel war dann von einigen gut gelaufenen Fastbreak-Situationen geprägt. Dies alles änderte nichts am verdienten 89:26 Erfolg der Gastgeberinnen.
Trainerin Barbara Bronder zum Spiel: „Wie bereits in den letzten beiden Spielen lassen wir uns von einem starken Gegner in den ersten Minuten so stark überrennen, dass wir die Motivation verlieren und alles Gelernte plötzlich vergessen. Da ist vor allem der Einsatz von Lena Klaus und Emma Göttker, die beide trotz hohem Rückstand bei jedem schnellen Angriff der Gegnerinnen wieder mit zurückgerannt sind und ihr Bestes gegeben haben, zu loben. Nun reißen wir uns als Team aber wieder zusammen und blicken optimistisch auf das nächste Spielwochenende, an dem wir uns mit einem Sieg gegen den SV Eintracht Erle erfolgreich in die Weihnachtspause verabschieden wol-len.“

Ruhrpott Baskets Herne e.V., Heiko Dittinger, 11.12.2017 
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