Paetzel empört - Randalierer machen vor Fohlen nicht Halt

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Normalerweise steht das Große Vollblutfohlen mit dem Kopf zum Rathaus. (Foto: Stadt Herten)

Das Pferdchen vor dem Rathaus hat schon einiges mitgemacht. Nachdem es 2006 gestohlen und 2011 umgefahren wurde, haben Randalierer das Fohlen jetzt wieder beschädigt. Ergebnis: Es wurde teilweise aus seiner Verankerung gerissen und steht nun verkehrt herum.

"Ich bin empört über diese sinnlose Zerstörungswut", ärgert sich Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Elke Günther vom ZBH hat sich die Beschädigungen an der Bronzestatue bereits näher angeschaut. "Die Verankerungen sind so aus den Fugen geraten, dass das Fohlen abgebaut und zur Reparatur zum ZBH gebracht werden muss", fasst sie zusammen.

Wie lange die Reparatur dauern wird, entscheidet sich nach der Bestandsaufnahme im ZBH. Bis dahin bleibt der Platz des Vollblutfohlens vor dem Rathaus leer.
Das Große Vollblutfohlen, das von der Bildhauerin Renée Sintenis gefertigt wurde, steht seit Juni 1957 in Herten. Das Bronzefohlen ist 115 Zentimeter groß und wiegt 60 Kilogramm.

Nicht der erste Zwischenfall

Das kleine Pferd, das auf einer Platte steht, wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli 2006 abgefräst und entwendet. Glücklicherweise wurde es drei Wochen später auf einem Herner Schrottplatz wiederentdeckt und der Stadt Herten zurückgegeben. Da die Diebe das Pferd in drei Teile zerlegt hatten, war eine Restaurierung notwendig, die der Bildhauer Heinrich Brockmeier fachgerecht durchführte.
Im November 2011 fuhr ein Handwerker das Fohlen bei Bauarbeiten versehentlich um. Ein großer Schaden entstand dabei aber nicht.
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