Dreiband-Masters: Überraschungssieger aus Bottrop

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Dustin Jäschke ist der beste deutsche Dreibandspiele. Er gewann gegen Thorsten Frings im Finale.
 

Mit dem Überraschungssieg von Dustin Jäschke von der Bottroper Billard-Akademie endete das dritte German Dreiband Masters mit den besten 16 besten deutschen Dreibandspielern am Wochenende im Billardzentrum Bertlich am Hoppenwall 7 in Herten.

Im Duell zweier Überraschungsfinalisten gewann der 23-jährige ehemalige fünfmalige Deutsche Juniorenmeister gegen Thorsten Frings von der BG Rot-Weiß Krefeld mit 50:34 in 34 Aufnahmen.
Überraschend war das Endspiel deshalb, weil die an Nummer eins und zwei gesetzten Martin Horn und Stefan Galla im Halbfinale an Frings und Jäschke gescheitert waren. Am Ende spielte Jäschke einen Generaldurchschnitt von 1,259, Frings kam auf einen GD von 1,280.

Hohen Favoriten geschlagen


Der hohe Favorit Martin Horn vom Bergisch Gladbacher BC, der die ersten beiden Auflagen des GDM gewonnen hatte, schied im Halbfinale gegen Frings mit 38:50 in 22/23 Aufnahmen aus. Er konnte sich allerdings damit trösten, alle Turnierbestleistungen erzielt zu haben. Gleich im ersten Gruppenspiel markierte er die Höchstserie von 16 Punkten und im Achtelfinale gewann Horn mit 50:21 in nur 16 Aufnahmen gegen den Vorjahresfinalisten Johann Schirmbrand vom BC München. Insgesamt spielte Horn einen hervorragenden Generaldurchschnitt von 1,780. Ungeschoren kam er aber auch schon nicht durch die Vorrunde. Nach 14 Siegen bei den ersten beiden GDMs und den ersten beiden Gruppenspielen musste er sich zum Abschluss der Vorrunde Murat Gökmen geschlagen geben.
Im zweiten Halbfinale ereilte auch Stefan Galla, die Nummer eins des Bundesligisten Grüner Tisch Buer, das Aus. Er verlor gegen Jäschke mit 39:50 (39/40). Doch auch der Ückendorfer durfte sich über ein gutes Turnier freuen, spielte er doch einen guten Durchschnitt von 1,306. Nach drei Siegen in der Vorrunde, unter anderem mit 40:19 in nur 20 Aufnahmen gegen Cengiz Karaca bei einem Durchschnitt von 2,000 sowie zwei Siegen gegen Frings und Dieter Großjung (BC Hilden), und einem Sieg im Viertelfinale gegen seinen früheren Mannschaftskollegen vom BC Crengeldanz Witten mit einem Durchschnitt von 1,724 wiederholte er seinen dritten Platz aus dem Vorjahr.

Hetzel in der Vorrunde raus


Der andere Spieler des GT Buer, Stefan Hetzel, der die Wildcard des Ausrichters bekommen hatte, schied bereits in der Vorrunde nach drei Niederlagen aus. Zwei Partien verlor er nur knapp. Gegen Lindemann verlor er mit 39:40 (42), gegen Markus Schönhoff (1. BC Magdeburg) mit 38:40 (37). Nur gegen den Deutschen Dreibandmeister von 2014, Christos Christodoulidis (BC München) verlor er deutlich. Insgesamt spielte Hetzel einen GD von 0,944.
Neben den Ehrenpreisen für die 16 Spieler erhielt den Ehrenpreis des GDM in Erinnerung an den verstorbenen, ehemaligen Bundestrainer Werner Naruhn aus Gelsenkirchen für seine Fairness Murat Gökmen vom Deutschen Meister Ravensburger BC, der vor seiner letzten Gruppepartie auf seinen Gegner, der sich verspätete, gewartet hatte und dann noch mit einer Niederlage aus dem Turnier ausgeschieden war.
Während des Turniers wurden neben weit über hundert Zuschauern auch einige Ehrengäste begrüßt, wie etwa der Präsident der Confédération Européenne de Billard und Ehrenpräsident der Deutschen Billard-Union, Wolfgang Rittmann.
Insgesamt war das GDM wie bisher mit 4750 Euro dotiert. Neben den Geldprämien für alle Platzierten bekam Martin Horn vom Bergisch Gladbacher BC noch Preise für die beste Einzelpartie mit 3,125 Durchschnitt und die beste Höchstserie von 16 Punkten.
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2 Kommentare
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Franz Burger aus Bottrop | 11.05.2015 | 17:25  
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Franz Burger aus Bottrop | 11.05.2015 | 17:26  
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