Hertener Löwen: Es geht weiter bergab

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Niederlage auch unter dem neuen Trainer - letztes Heimspiel morgen

Die Hertener Löwen werden in den Play-Downs gegen den Abstieg aus der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB Nord kämpfen. Das steht seit der Niederlage am letzten Samstag in Itzehoe endgültig fest. Das war das erste Spiel unter Cedric Hüsken als Cheftrainer.

Mitte der vergangenen Woche gaben die Hertener Löwen bekannt, dass Majdi Shaladi das Team nicht länger trainieren wird. „Nach dem schwachen Start im Derby gegen Citybasket Recklinghausen haben wir die Trainerfrage auf der Vorstandssitzung erörtert. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns von Majdi zu trennen“, erklärte der Vereinsvorsitzende Hermann Zechel. „Wir wollten nochmal neue Impulse setzen, und waren uns nicht sicher, ob er diese hätte geben können. Wir nehmen die Mannschaft in die Pflicht und erwarten eine deutliche Leistungssteigerung“, so Zechel.
Für Shaladi übernimmt sein bisheriger Assistent Cedric Hüsken. Der 25-Jährige ist bereits seit vielen Jahren als Spieler und (Jugend-)Trainer im Verein aktiv. Man sei sich, so der Vereinsvorstand, „sicher, dass er für diese Aufgabe genau der richtige Mann ist.“
Die Ausgangslage hinsichtlich der Play-Downs ist für die Löwen nicht gut. Ein Spieltag steht in der Hauptrunde noch aus, doch schon jetzt ist klar: Die Hertener haben jeden direkten Vergleich gegen die anderen Teilnehmer der Abstiegsrunde verloren. Gegen Stahnsdorf sind es aus Hin- und Rückspiel zusammen minus 33 Punkte, im Vergleich mit Wedel minus 20 Punkte, und selbst gegen den Tabellenletzten Schwelm noch minus sechs Punkte.
Das bedeutet: Die Hertener werden bei Punktgleichheit in der Tabelle immer hinter ihren Konkurrenten stehen. Wie zur Zeit, denn Stahnsdorf und Wedel haben wie Herten 14 Punkte. Stahnsdorf steht damit auf Platz neun, Wedel auf zehn, Herten auf elf. Lediglich Schwelm hinkt mit zehn Punkten hinterher. Bliebe es dabei, wären Schwelm und Herten die direkten Absteiger in die erste Regionalliga.
Die Punkte aus der Hauptrunde nehmen die Teams in die Abstiegsrunde mit. Jedes Team spielt drei Hin- und drei Rückspiele aus. Die Löwen müssten diese nicht nur gewinnen, sondern auch die direkten Vergleiche für sich drehen, um sicher in der Liga zu verbleiben.
Bei diesen Entwicklungen geraten die Niederlage bei den Itzehoe Eagles und das letzte Hauptrundenspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück fast in den Hintergrund. Die Löwen verloren in Itzehoe mit 89:67 (21:17, 26:19, 21:15, 21:16).
Das letzte Heimspiel findet nicht zur gewohnten Zeit statt, sondern wird bereits am morgigen Donnerstag, 3. März, ausgetragen. Um 20 Uhr beginnt die Partie in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule an der Fritz-Erler-Straße. Quakenbrück ist Tabellensechster. Stahnsdorf spielt gegen Recklinghausen (Achter), Wedel in Iserlohn (Erster) und Schwelm gegen Rostock (Fünfter). Das letzte Heimspiel startet morgen um 20 Uhr in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule an der Fritz-Erler-Straße.Foto: ST Das letzte Heimspiel findet bereits am morgigen Donnerstag statt.Foto: ST
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