Auf der (Karnevals)Leiter

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Hoch auf der Leiter wurde „Hoppeditze“ Stephanie Arndt aus dem Schlaf gerissen.Foto: Stephan Köhlen

Ausgeschlafen und hellwach nahm „Hoppeditze“ Stephanie Arndt die Geschehnisse der vergangenen Monate aufs Korn.

Eins steht nach diesem verregneten Hoppeditz auf jeden Fall fest: der Wettergott ist keiner von uns.

Während die Hildener Jecken am Alten Markt auf den Startschuss in die neue Session warteten, öffneten sich die Himmelsschleusen und es wurde nass.
Nicht, das es die Präsidenten der verschiedenen Karnevalsgesellschaften mit ihren Abordnungen und viele Hildener davon abgehalten hätte: pünktlich um 11.11 Uhr war der Alte Markt gut besucht und man setzte alles daran, den – in Hilden bereits traditionell weiblichen Hoppeditz – mit gemeinsamen Rufen aus seinem Schlaf zu wecken. Die Hoppeditze wurde, passend zum Hildener Sessions-Motto, schlafend auf einer Leiter durch die Narren der Stadt bis vor die Bühne getragen.

Wach und ausgeschlafen

Nach kurzem Räkeln und einem orientierungslosen „Nanu, wo simmer denn hier“, waltete die Hoppeditze ihres Amtes und kommentierte – auf dem Ritt durch die vergangenen Monate – das politische und närrische Treiben in der Stadt.
Vom alten Prinzenpaar mit Narrenabitur, über die lange Prinzen-Suche, den Bürger-meister-Wechsel und die Frauenquote im Rathaus, die WM, die Neubauvorhaben in der Stadt und dem Verkehrschaos beim letzten Shopping-Sonntag.

Mit dem Blick auf die junge Session gilt jetzt das Motto: „Auf der Karnevalsleiter geht es immer heiter weiter.“
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