JCH-Kämpfer erfolgreich bei den internationalen Hamburg Open

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Trainer Fabian Langer (r.) war mit den Ergebnissen seiner Judoka, Lea Reinecke, Hasan Djamaledin (2.v.r.) und Tjaven Nentwig, sehr zufrieden. (Foto: privat)
Holzwickede: Holzwickede |

In Hamburg fand das alljährliche internationale HT16 Judo Turnier in der 24. Auflage statt. Bei diesem Turnier waren Judoathleten aus vielen deutschen Bundesländern sowie aus dem Ausland mit Athleten aus Russland, Dänemark und den Niederlanden vertreten.


Für den Judo Club Holzwickede (JCH) gingen folgende Athleten in der Jugend U15 an den Start:
Lea Reinecke (+63 Kg),
Hasan Djamaledin (-50 Kg)
Tjaven Nentwig (-55 Kg)

Bei den Erwachsenen stand Fabian Langer in der Gewichtsklasse -73 Kg für den JCH auf der Matte.

Die Mädchen machten den Anfang. Lea hatte an der Waage leider das Limit für die Gewichtsklasse -63kg knapp überschritten, sodass sie in der ungewohnten offenen Gewichtsklasse +63kg starten musste, was bei diesem Niveau schwere Aufgaben bedeutete. Lea ging konzentriert an ihre Begegnungen heran und zeigte im Turnierverlauf schöne Wurftechniken. Lea traf auf Gegnerinnen mit teils erheblichen Gewichtsvorteil, gab aber alles und schaffte im Kampf um Platz 3 mit einem Haltegriff den entscheidenden Sieg. Somit erkämpfte Lea Reinecke sich die Bronzemedaille.

Hasan Djamaledin startete in der Gewichtsklasse -50 Kg und ging mit kontrollierten Wurfansätzen an seine erste Begegnung. Diese reichten aber nicht für Sieg und so ging der Kampf durch Haltgriff verloren. Auch in der zweiten Begegnung lief es für Hasan nicht gut, da Hasans Gegner körperlich überlegen war ging auch dieser Kampf verloren.

In der Gewichtsklasse -55 Kg stand Judoka Tjaven Nentwig für die Emschergemeinde auf der Matte. Tjaven ging von Anfang an sehr motiviert und konzentriert an seine Begegnungen heran. In den ersten beiden Begegnungen ging es nach Beendigung der Kampfzeit im ,,Golden Score'' weiter. Tjaven setzte hier jeweils die entscheidenden Punkte mit konsequenten Fußtechniken. Ein weiterer Sieg brachte Tjaven ins Finale. Hier war sein Gegner ein Kämpfer aus Dänemark. Beide Athleten kämpften auf Augenhöhe und waren sehr stark in Kumi-Kata (Griffkampf). Nach der Hälfte der Kampfzeit ging der Däne durch eine Ashi-Waza Technik (Fußtechnik) mit Yuko in Führung, die er bis zum Schluss verteidigte. Tjaven kann somit stolz auf seinen zweiten Platz sein.

Bei den Männern trat Fabian Langer in der Gewichtsklasse -73 Kg an. Nach guten Start in die Begegnung mit starken Wurfansätzen von Fabian, unterlag er einem Gegner aus Berlin durch ein Haltegriff.

Nun ging es für Fabian in der Trostrunde weiter. Konsequent setzte Fabian Techniken an und war der aktivere Kämpfer. Nach der Hälfte der Kampfzeit bekam sein Gegner einen Shido wegen Inaktivität. Diese kleine Führung konnte Fabian nicht über die Zeit bringen, da sein Gegner mit einem Gegendreher den Kampf für sich entscheiden konnte.

Trainer und Athlet Fabian Langer war mit den Leistungen seiner drei erfahrenen Nachwuchsathleten bei so einem stark besetzten internationalen Turnier sehr zufrieden. Jetzt heißt es weiter hart trainieren für die kommenden Turniere.
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