28. Friedensfestival: Erlkönig und Crossover

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Iserlohn. Zwar wurde die Fritz-Kühn-Büste vor dem Stadtmuseum mal wieder standesgemäß in blauen Müllsäcken verhüllt, dafür durften andere zeigen, was sie (drauf) hatten. Die Bands nämlich, die beim 28. Friedensfestival ihre musikalische Visitenkarte abgaben. So am Freitagabend u. a. Leichenwetter aus Iserlohn, die wieder Werke verstorbener Dichter/innen,  wie Goethes ,Erlkönig', in ein stimm- und klanggewaltiges Gewand aus Goth Rock, Elektronischem und Neuer deutscher Härte kleideten. Am Samstag standen u. a. Dias aus Stralsund auf der Bühne, bevor April Art um  Frontfrau Lisa-Marie Watz  nach technischen Anlaufschwierigkeiten ordentlich Crossover ablieferte. Zwischen den Auftritten mahnte Jörg Jung vom Friedensplenum einmal mehr eindringlich: "Fremdbier tötet das Friedenfest!"; die zukünftige Durchführung der "Umsonst-und-draußen"-Veranstaltung sei ernsthaft gefährdet, wenn nicht einmal die Getränke vor Ort gekauft, sondern eigene mit auf das Festivalgelände gebracht würden. Und er  appellierte an die Festivalbesucher, von den ausliegenden Unterschriftenlisten Gebrauch zu machen, um sich für die offizielle Umbenennung des Fritz-Kühn-Platzes in den "Platz der Kultur(en)" starkzumachen. 
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