Womit werben die Touristiker für unsere Region?!

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Birgit Bremer und Christiane Stech luden zum flanieren in Kalkar ein.
 
Timo Güdden von der Gemeinde Bedburg-Hau und Heinz-Josef Deckers als ehrenamtlicher Unterstützer präsentierten die Gemeinde mit ihren touristischen Highlights.
Kalkar: Messe Kalkar | Messe für Tourismus und Freizeit (NTFM) am vergangenen Wochenende erneut erfolgreich

Im Geschäfts- und Radtourismus sehen Unternehmen der Tourismusbranche die wichtigsten Zukunftsmärkte für den Niederrhein. Das ist ein Ergebnis einer Unternehmerumfrage der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve und der IHK Mittlerer Niederrhein. Die steigenden Übernachtungszahlen zeigen, dass der Tourismus ein wachsender und zunehmend wichtiger Wirtschaftszweig für die Region ist. Allerdings besteht im Vergleich zu anderen Tourismusregionen in NRW Nachholbedarf. Bei der Zahl der Übernachtungen pro 1.000 Einwohner landet der Niederrhein im Landesvergleich auf dem vorletzten Platz.

Ein Umfrage die erst einmal schlecht für die Region aussieht. Bei genauerer Betrachtung jedoch wird klar das nur 132 von 2.000 möglichen Betrieben überhaupt dran teilgenommen haben. Dieses entspricht nur einer Rücklaufquote von sieben Prozent.
Am vergangenen Wochenende präsentierten sich zahlreiche Kommunen und Betriebe auf der Messe für Tourismus und Freizeit in Kalkar. Alle warben dabei um mögliche Neukunden im Touristikbereich. So auch die Städte Kleve und Kalkar sowie die Gemeinden Kranenburg und Bedburg-Hau.
Timo Güdden von der Gemeinde Bedburg-Hau macht schnell klar das es nicht viel bringt wenn jeder am Niederrhein für sich wirbt. "Wir müssen gemeinsam für den unteren Niederrhein werben. Als Gemeinde können wir einen Besucher der zwei Wochen Aufenthalt hier plant gar nicht alleine versorgen. Gemeinsam mit unseren Nachbarstädten und Gemeinden können wir jedoch eine breite Palette an touristischen Highlights anbieten," so Güdden. Die Gemeinde Bedburg-Hau präsentiert als touristisches Highlight nicht zuletzt das Museum Schloss Moyland, sowie die offenen Gärten im Kleverland, überings eine Kooperation mit der Stadt Kleve.
Die Stadt Kalkar wirbt wiederrum mit ihrem historischen Stadtkern. "Der liebreizende, mittelalterliche Stadtkern mit seinem gastronomischen Angebot ist ebenso wie die Nicolaikirche mit ihren Schnitzaltären ein echtes Highlight," erklärt Christiane Stech. Auch die Stadt Kalkar setzt auf die Kooperation mit Nachbarstädten wie Xanten aber auch Kleve. "Wir bieten beispielsweise Radtouren in Kombination mit den Städten Xanten und Rees an;" so ebenso Stech.
Für Ute Marks vom Klever Stadtmarketing ist besonders die Region als Naherholungsgebiet einer der wichtigsten Standortfaktoren. "Wir Touristiker haben bereits vor Jahren das Kirchturmdenken abgeschafft und arbeiten sehr gut zusammen," so Marks. Auf der Touristikmesse präsentierte sich die Stadt Kleve gemeinsam mit der Stadt Emmerich. Bereits seit Jahren kooperieren die beiden Städte miteinander. "Der Niederrhein ist die ideale Region für Radtouren, Wanderungen, sowie für Besuche von Museen und Innenstädten," so Marks weiter.
Für die Gemeinde Kranenburg sind gerade die angrenzenden Niederlande ein wichtiger touristischer Faktor. "Viele Niederländer besuchen jährlich unsere Gemeinde," so Silke Dückerhoff von der Touristinfo. Die reizvolle Region und ein breites Angebot an Stadtführugen sowie dem touristischen Highlight, eine Fahrt mit der Draisine, sind wichtige Faktoren für die Gemeinde.

Der Veranstalter der Touristikmesse zeigt sich sehr zufrieden mit der Messe am vergangenen Wochenende. Über 15.000 Besucher besuchten den Messestandort Kalkar und informierten sich bei den 230 Anbietern.
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Jan Kellendonk aus Bedburg-Hau | 26.02.2016 | 10:30  
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