Das neue Pfarrheim in der Hubertus-Kirche

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Lange war dieser Tag angeplant und viele waren gekommen. Der Pastor hatte zum Besinnungstag für die Lektoren und Kommunionhelfer aus allen Kalkarer Ortschaften eingeladen und 37 nahmen nun teil.

Für die meisten war das neue Kehrumer Pfarrheim in der Hubertus-Kirche ein Aha-Erlebnis: Der hinteren Teil unter der Orgelbühne ist durch eine überaus einfühlsam eingepasste Glaswand vom Kirchenraum abgetrennt worden und zu einem Pfarrheimbereich umgestaltet worden. Der angebaute Küchen- und Sanitärbereich fügt sich auch äußerlich gut an den modernen Kirchbau von 1968 an. Mit einer Bildmeditation über die Fußwaschung begann der gemeinsame Tag, der dann einen erweiterten Blick auf die Person Jesu zum Thema hatte. Namen und Bezeichnungen, die Christen für Jesus gebrauchen wurden genauer in den Blick genommen. Zum Mittagsgebet wechselte man einfach durch die Glastür in den Kirchenraum. Am Nachmittag nahmen die Teilnehmer mit entsprechenden Bildern die sieben Selbstoffenbarungen Jesu unter die Lupe: „Ich bin der Weg“, „Ich bin das Licht“, „Ich bin das Brot des Lebens“ etc.: Man war erstaunt, wie zurückhaltend Jesus sich selbst darstellt und wie viel Freiheit dem einzelnen Menschen gelassen ist, selbst die Welt in den Blick zu nehmen, die Wege zu gehen, die Räume zu beschreiten, die Welt zu gestalten.

Die neue Küche wurde mit dem Mittagessen und der Kuchenpause getestet. Eine weitere Gebetszeit mit verschiedenen Christusgebeten und die Sonntagsmesse schlossen den Einkehrtag ab. Das Kehrumer Pfarrheim wird im Rahmen des Hubertus-Patronatsfestes am 3.11. nach der 10.00 Uhr-Messe eingeweiht und besichtigt werden können.
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