Geballte Büchereikompetenz in Kalkar

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Im Prozess der pastoralen Planung hatte Pastoralreferent Jens Brinkmann und Pastor Alois van Doornick nunmehr die 13. Gruppe der pfarrlichen Aktivitäten eingeladen. Die Steuerungsgruppe aus beiden katholischen Pfarrgemeinden in Kalkar will nach und nach hinhören auf die Anliegen der einzelnen Seelsorgsbereiche in den liturgischen, katechetischen und caritativen Gruppen sowie beim hauptamtlichen Personal, das immerhin in Kalkar mit 100 Anstellungsverträgen vertreten ist. Zu diesen Hauptamtlichen gehört auch die Leitung der Katholischen öffentlichen Bücherei an der Jan-Joest-Straße gegenüber St. Nicolai. 20 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen aus den umliegenden Orten hatten sich zum Austausch eingefunden und blickten von ihrer Perspektive auf das Ganze des pfarrlichen Geschehens. Eine große Vielfalt des Lebens kam im ersten Durchgang zur Sprache. Beim zweiten ging es um die Themen, deren sich die Steuerungsgruppe annehmen soll, beim dritten um praktische Erfordernisse der Büchereiarbeit. Da die Runde sich jährlich zum Austausch und auch Ausflug trifft, war die Kleingruppenarbeit fruchtbar und fröhlich und es kam auch zu manchen „wichtigen“ Seitengesprächen. Zur Sprache kamen die sonntäglichen Öffnungszeiten, der Wunsch nach mehr Besuchern, die Freude an der Arbeit mit Kindergärten und Schulen sowie gerade in Kalkar der Erfolg der Hörbücher und ebooks. Es ist schon sehr bemerkenswert, dass sich in einem kleinen Ort wie Kalkar an sechs Stellen Büchereiangebote finden: Appeldorn, Grieth, Hönnepel, Kalkar, Niedermörmter und Wissel sind auf jeden Fall rund um 11.00 Uhr am Sonntagvormittag geöffnet. Die Kalkarer Zentrale ist außer Montag täglich geöffnet. Der Einblick lohnt sich auch für Vielleser, weil im Verbund die Neuanschaffungen genauestens abgestimmt und ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden. Überall werden auch immer wieder ältere Bücher aussortiert und angeboten. Die genauen Öffnungszeiten findet man auf der Internetseite „Buecherei-kalkar.de“. Als Begegnungsort für junge Familien und ältere Leute gleichermaßen ist dies ein nicht wegzudenkender Pfeiler der pfarrlichen Arbeit. Am Ende gab es ein überwiegend positives Resümee mit dem Wunsch nach weiterem Austausch und Bestärkung der örtlichen Gruppen.
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