Förderkredite im Kleverland: „Beträchtlich und anders als anderswo in NRW“

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Rainer van Straaten von der NRW.Bank mit Sitz in Düsseldorf lieferte im Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Bankkaufleuten und Wirtschaftsförderern Neues zur Förderlandschaft. (Foto: Kreiswirtschaftsförderung)
Antragsteller aus dem Kreis Kleve haben im letzten Jahr Kredite der NRW.Bank und der KfW-Mittelstandsbank in einer Größenordnung von 199 Millionen Euro erhalten. Gegenüber 2011 bedeutet dies eine Steigerung des Kreditvolumens um neun Millionen Euro. Der „größte Brocken“, nämlich 85 Millionen Euro, floss in den Wohnungsbau. Auffällig: Umweltorientierte Kredite, zu denen auch die Mittel für energiesparende Maßnahmen zählen, stiegen von 42 auf 56 Millionen am deutlichsten. Rainer van Straaten, der Förderberater der NRW.Bank für den Kreis Kleve, nannte die Steigerung der Existenzgründungskredite von sieben auf neun Millionen Euro „beträchtlich und anders als anderswo in Nordrhein-Westfalen“.

Sparkassen und Volksbanken


Wie Rainer van Straaten nun auf Einladung der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve für die Gäste im Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar in Kehrum festhielt, bleiben die Sparkassen und Volksbanken nach wie vor die häufigsten Mittler zwischen Kreditgeber und -nehmer.

Nicht zuletzt die praktischen Beispiele des Referenten aus Düsseldorf waren es, die etwa 40 anwesende Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bankkaufleute und Wirtschaftsförderer beeindruckten. Ob es das Einkaufszentrum einer privaten Investorengruppe war, die Ersatz-Investition einer Dreherei in eine neue Kühlanlage, der Kauf einer neuen Zugmaschine für ein Bauunternehmen oder die Anschaffung von energiesparenden Kühltheken in einem Lebensmittelmarkt – all´ dies wurde mit Mitteln der NRW.Bank finanziert. Je nach Bonität beginnt der Darlehnszins bei 1,25 Prozent und geht bis rauf zu 5,60 Prozent – eingeordnet nach dem KfW-Energieeffizienzprogramm. Interessant auch: Investitionen natürlicher Personen in den Neubau von Kita-Plätzen für Kinder bis drei Jahre. Der Eindruck der Zuhörerschaft: Eine hoch-informative Veranstaltung.

Norbert Wilder, Prokurist bei der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, motivierte die Meinungsbildner zur Nutzung der Beratungsförderung, die in jedem Jahr einige 100.000 Euro in den Kreis Kleve „spült“. Bis zu 7.500 Euro zahlt das Land für jede Beratung für etablierte Unternehmen im Rahmen der Potentialberatung – die Anträge laufen über die Kreis-WfG. Voraussetzung: Der Antragsteller ist mit der gleichen Summe dabei. Weitere Fragen beantwortet gerne die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, Telefon 02821 / 72 81 10, http://www.wfg-kreis-kleve.de.
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