Juliane Kreutzmann, Leiterin der VHS und des Kulturbüros, geht in den Ruhestand

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Juliane Kreutzmann mit Bürgermeister Frank Schneider (links) und ihrem Nachfolger in der VHS-Leitung, Christian Fliegert (rechts).
Langenfeld (Rheinland): VHS Kulturzentrum |

Nach mehr als 30 Jahren bei der Stadtverwaltung Langenfeld verabschiedet sich Juliane Kreutzmann, Leiterin der Volkshochschule Langenfeld und des Kulturbüros am 31. Dezember 2017 in den wohlverdienten Ruhestand.

Im Sauerland geboren

Langenfeld. Die in Meschede geborene Sauerländerin, die ihre Kindheit und Jugend auf dem elterlichen Bauernhof verbrachte, nahm im Januar 1985 ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Langenfeld auf, damals als pädagogische Betreuungskraft im Hauswirtschaftsprogramm.

Seit 1988 bei der Volkshochschule

Etwas mehr als drei Jahre später wechselte sie im April 1988 als hauptamtliche pädagogische Mitarbeiterin in die VHS, deren Leitung die ausgebildete Lehrerin mit Schwerpunkt Geografie, Geschichte und Mathematik am 1. Januar 1997 übernahm.
Unter ihrer Regie wurde das VHS-Programm kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt. Dadurch konnte sowohl das Kursangebot, als auch Kursteilnehmerzahl der Volkshochschule Langenfeld in nunmehr 21 Jahren verdoppelt werden. Zu den größten Herausforderung gehörte in diesen mehr als zwei Jahrzehnten sicherlich auch die Bündelung aller Veranstaltungen im heutigen Domizil, dem 2000 eröffneten Kulturzentrum, die das langjährige „Nomadendasein“ an über die ganze Stadt verteilten Kursorten beendete und die Attraktivität der Volkshochschule deutlich erhöhte.

Volkshochschule als "Ort der Begegnung"

„Unter Juliane Kreutzmann wurde unsere Volkshochschule zu einem Ort der Begegnung und des Austausches, an dem die Menschen mit Freude dem Gedanken des lebenslangen Lernens folgen“, sagte Bürgermeister Frank Schneider im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kollegenkreis zur Verabschiedung der 65-jährigen Wahl-Düsseldorferin, die sich seit 45 Jahren im Rheinland pudelwohl fühlt, sich aber immer wieder gerne ihrer westfälischen Wurzeln im Hochsauerland besinnt und ihre dortigen Verwandten und Freunde so oft wie möglich besucht.

Kulturelles Engagement

Dazu findet sie nun häufiger Gelegenheit, ebenso wie der Widmung ihrer zweiten großen Leidenschaft neben der Bildung, dem kulturellen Engagement. Seit 2001 wirkt Juliane Kreutzmann als Leiterin des Kulturbüros, das im Zuge der Umstrukturierung des früheren Kulturdezernates zur Jahrtausendwende entstand.

Sicheres Gespür für die Kunst

„Auch in diesem Verantwortungsbereich bewies Juliane Kreutzmann ein sicheres Gespür für die Kunst, was gepaart mit ihrem erstklassigen Organisationstalent dazu führte, dass Langenfeld heute ein Kulturstandort par excellence ist“, lobt der Bürgermeister die angehende Ruheständlerin auch für ihre Leistungen in diesem Verantwortungsbereich. Die Organisation der Langenfelder Zukunftsgespräche oder die Gewinnung eines Künstlers wie Heinz Mack, mit dem sie noch heute eine Freundschaft pflegt, sind nur zwei von vielen Beispielen für das kulturelle Verdienst von Juliane Kreutzmann.

Vorstandsmitglied des Fördervereins Wasserburg Haus Graven

Einer ihrer Leidenschaften auf diesem Sektor widmet sie sich künftig noch intensiver als Vorstandsmitglied des Fördervereins Wasserburg Haus Graven, für deren Öffnung für die Öffentlichkeit sie sich 2010 ebenfalls eingesetzt hatte.

Christian Fliegert übernimmt die Nachfolge

Die Nachfolge in der Kulturbüro-Leitung übernimmt ab dem 1. Januar 2018 die Leiterin des Stadtmuseums und Stadtarchivs, Dr. Hella-Sabrina Lange. Am selben Tag tritt Christian Fliegert zunächst kommissarisch die Nachfolge Juliane Kreutzmanns als Leiter der Volkshochschule Langenfeld an. Der 51-jährige Vater von 2 Kindern lebt in Langenfeld und arbeitet seit über 6 Jahren als Bereichsleiter für Beruf, EDV, Gesundheit und Sonderprojekte bei der Volkshochschule, wo er bereits seit Januar 2017 als Stellvertreter von Juliane Kreutzmann wirkt. Der ausgebildete Dipl.-Pädagoge legt seinen Schwerpunkt auf das Lernen in der digitalen Gesellschaft und damit auf die Weiterentwicklung der VHS zur VHS 2.0 und möchte die VHS selbstverständlich im Sinne seiner Vorgängerin weiterführen.
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