Ehrenmedaille für Helmut Hermanns

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Konnte beim Neujahrsempfang die Ehrenmedaille der Stadt in Empfang nehmen: Helmut Hermanns (3.v.l.) wurde für seine Engagement in Langenfeld geehrt. Den Umweltschutzpreis ging diesmal an die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände. Den Ehrenpreis nahm stellvertretend für alle Naturschützer Ingrid Schoebel (3.v.r.) in der Stadthalle entgegen. Foto: Michael de Clerque
Langenfeld: Stadthalle | Langenfeld. Mit der Ehrenmedaille der Stadt wurde am Sonntag während des Neujahrsempfangs ein Mitbürger ausgezeichnet, von dem viele Gäste der Veranstaltung meinten, er habe sie schon vor Jahren erhalten (und verdient!). Gemeint ist Helmut Hermanns, der nun offiziell endlich die Urkunde und die Medaille aus der Hand des Bürgermeisters entgegen nehmen konnte.

Mitgründer der SGL

„Er ist zweifellos einer der Dauerbrenner unter den Vorbildern und Multiplikatoren, die mit ihrem Einsatz vielen Menschen ein Beispiel waren, sind und hoffentlich auch noch lange sein werden“, sagte Bürgermeister Frank Schneider bei der Verleihung der Auszeichnung. Der heute 74jährige Langenfelder war erfolgreicher Leichtathlet im Immigrather Turnverein (ITV), bevor er in dessen Vorstand gewählt wurde und einer der Väter der Fusion war, die zur Gründung der Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) führte. Dieser Verein mit inzwischen über 9000 Mitgliedern ist einer der größten in Deutschland, und Hermanns ist nach vielen Jahren als 1. Vorsitzender „befördert worden“ zum ehrenamtlichen Präsidenten.

Engagement für kranke Menschen

Ein ganz anderes Thema ist sein Engagement für kranke Menschen: Seit über 40 Jahren kämpft er für bessere Behandlungsmöglichkeiten krebskranker Kinder. Hier war er lange 2. Vorsitzender der Elterninitiative Kinderkrebsklinik Düsseldorf. Zusammen mit der Vorsitzenden Ursula Zappey und Prof. Dr. Ulrich Göbel rief er das erste Knochenmarkspenden-Register in Nordrhein-Westfalen ins Leben.

"Auszeichnung #+mehr als verdient"

Bei der Verleihung sagte Schneider: „Hermanns ist in der Tat ein Langenfelder, der viel Gutes für die Menschen, den Sport und seine Stadt auf den Weg gebracht hat und der diese Auszeichnung aus meiner Sicht mehr als verdient hat“. Langanhaltender Beifall belegten, dass er nicht allein mit seiner Meinung stand.

Preis für die Naturschützer

Den Neujahrsempfang nimmt die Stadt traditionell auch zum Anlass, den Umweltpreis der Stadt zu verleihen. Dieser Preis ging diesmal an die Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände, ein Zusammenschluss von Langenfelder Bürgern, die sich seit mehr als 30 Jahren aktiv für die Natur und die Umwelt in ihrer unmittelbaren Umgebung einsetzen.
Den Ehrenpreis nahm stellvertretend für alle Naturschützer Ingrid Schoebel in der Stadthalle entgegen.

Naturidyllen vor Ort

Wie Bürgermeister Schneider sagte, liege das Hauptaugenmerk der Gruppe seit Anfang der 90er Jahre auf der Pflege der Streuobstwiese und der Biotopbereiche am Richrather Baggersee Heinenbusch. Hier hätten im Laufe der Jahre zahlreiche Maßnahmen dazu beigetragen, dass sich der Richrather See zu einer Naturoase entwickelt habe und zu einem beliebten Naherholungsgebiet geworden sei.
Darüber hinaus engagierten sich die Mitglieder in der Veranstaltung von Pflanzen- und Tauschbörsen für alle Interessenten, so Schneider bei der Preisverleihung.

Elfie Steckel
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