Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun

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Land unter hieß es an der S-Bahn-Unterführung am Lindenplatz in Hilden.
Langenfeld (Rheinland): Unwetter |

Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehren am Mittwochabend. Eine Gewitterfront mit Starkregen und Hagel war über das Rheinland hinweg gezogen und hinterließ überflutete Keller.

Bei den Feuerwehren gingen die ersten Notrufe gegen 15.45 Uhr ein, und es war schnell klar, dass alle verfügbaren Kräfte gebraucht würden. Die Feuerwehr Hilden war mit 39 Festangestellten und Ehrenamtlichen im Einsatz. Vor allem im Süden und Osten der Stadt waren Keller voll gelaufen. Insgesamt wurden bis 20 Uhr 42 Einsätze registriert. "zum Glück gab es keine Personenschäden", so Hildens Feuerwehrchef Hans-Peter Kremer.
Die Kollegen in Langenfeld verzeichneten bis 23 Uhr 88 wetterbedingte Einsätze, wobei die vollgelaufene Bahnunterführung auf der Hardt weitreichende Folgen hattewar. Die Sperrung der Unterführung führte zu Problemen im einsetzenden Berufsverkehr. Insgesamt war die Feuerwehr Langenfeld mit 75 Kräften im Einsatz und wurde von Kräften der Feuerwehr Monheim und des DRK unterstützt.
Ein besonderes Lob zollte Wolfram Polheim, Leiter des Referats Feuerwehr- und Rettungsdienst, besonnenen Bürgern: "Es war für uns gut, dass rund 30 Anrufer erneut anriefen und gemeldet haben, dass das Wasser entweder abgelaufen war oder sie die Situation selbst in den Griff bekommen hatten. Dadurch hatten wir Einsatzkräfte unmittelbar für andere Einsätze zur Verfügung."
Weitere Unwetter-Fotos finden Sie unter www.lokalkompass.de
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 20.07.2017 | 15:00  
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