Das Spitzenspiel der HSV Damen in Remscheid bot ein Wechselbad der Gefühle

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Ein kampfbetontes Spiel mit einem emotionalen Auf-und-Ab sowie ein letztlich gerechtes Remis sahen die Zuschauer am Sonntag morgen beim Aufeinandertreffen der gastgebenden TURA Remscheid und des HSV Langenfeld.
Eine echte Reifeprüfung absolvieren mussten die jungen HSV Damen im Spitzenspiel auf der Steinackerstrasse in Remscheid. Der HSV traf auf einen Gastgeber, der im Altersdurchschnitt gut 10 Jahre über dem der HSV Mädchen lag und sehr ausgebufft und clever agierte. Die körperbetonte Spielweise und der Aschenbelag machten darüberhinaus dem Gast aus Langenfeld zu schaffen. So kam es nicht von ungefähr, dass TURA durch einen sehenswerten aber nicht unhaltbaren Kopfball früh in Führung ging. Der HSV kam aber nach und nach etwas besser zurecht und konnte durch einen verwandelten Handelfmeter (Keppner, 30.) ausgleichen. Noch vor der Pause sorgte aber eine Standardsituation erneut für die Führung der Gastgeberinnen. Als kurz nach der Pause TURA sogar auf 3:1 erhöhte, sah es für einen bemühten aber nicht zwingend agierenden HSV nicht gut aus. Das Team zeigte aber in einem naturgemäß etwas hektischer werdenden Spiel einen nie endenden Einsatzwillen und wurde in Minute 65. durch den Anschluß zum 2:3 belohnt. Eyleen Gröber verwertete eine sehenswerte Hereingabe von Saskia Siemon. Es folgte eine Schlussphase, die es in sich hatte. Zunächst gelang Julia Keppner durch zwei Treffer in den Spielminuten 85. und 89. sogar die nicht mehr für möglich gehaltene Führung, doch als sich alle schon auf einen hart erkämpften Auswärtssieg eingestellt hatten, trafen die Gastgeberinnen in der Nachspielzeit – natürlich erneut durch einen Kopfball – zum Ausgleich.
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