Mendener LED-Know-how erobert die UNO

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Unter anderem unter diesen BEGA-Leuchten erstrahlt der UNO-Hauptsitz in Genf. BEGA-Geschäftsführer Heinrich Johannes Gantenbrink (li.) und Prokurist Heinz-Dieter Strotmann erläuterten der Presse Einzelheiten.
 
Ein beeindruckender Blick auf den Eingangsbereich des europäischen Hauptsitzes der UNO, den Völkerbundpalast in Genf. Im ersten Bauabschnitt der Umgestaltung des Komplexes wurden 340 BEGA-Leuchten installiert. Foto: Jan Geerk, Schweizfotos.com

In Zeitungskreisen ist der Mendener Leuchtenspezialist BEGA dafür bekannt, dass er nur äußerst selten Pressekonferenzen gibt. Und wenn, dann handelt es sich immer um etwas Besonderes. In dieser Woche war es nach mehrjähriger Pause wieder soweit.

In der LED-Technologie hat sich in letzter Zeit Unglaubliches getan, erläuterten BEGA-Geschäftsführer Heinrich Johannes Gantenbrink und Prokurist Heinz-Dieter Strotmann.
Früher setzten Form und Größe der vorgegebenen Leuchtmittel den Designern enge Grenzen, in denen sie die Lampen entwickeln konnten. Inzwischen geschieht das genau andersherum.
„Wir haben alle Parameter selbst in der Hand. Die neuen LEDs bieten uns viele gestalterischen Freiräume. Heute werden die Leuchtmittel der Lampe angepasst“, zeigte Dipl.-Designer Heinz-Dieter Strotmann die faszinierenden Möglichkeiten auf.
Davon kann man sich auch an prominenter Stelle überzeugen: 340 mit dieser modernen Technik ausgestatteten intelligenten Leuchten setzen künftig den europäischen Hauptsitz der UNO, den Völkerbundpalast, ins rechte Licht.
Und das ist nur der erste Bauabschnitt! Insgesamt werden am Genfer UNO-Sitz 700 bis 800 Leuchten „made in Silicon Halingen“ erstrahlen.
Zustande kam dieser Großauftrag über einen guten BEGA-Kunden in der Schweiz, der die UNO ausstattet
„Diese ganze Technologie ist handwerkertauglich“, zeigte Heinrich Johannes Gantenbrink auf, dass man für die Installation kein Computerspezialist sein muss.

LED-Technologie
seit 1998 erforscht

Alle Leuchten werden über „BEGA Control“, das von den Halinger Spezialisten selbst entwickelte Steuerungssystem, zum Beispiel per Tablet gesteuert.
Außerdem können die Lampen per Kabel oder Funk miteinander kommunizieren, geben sich dabei zum Beispiel gegenseitig die Anweisung intensiver oder schwächer zu leuchten.
Das Know-how der Mendener kommt nicht von ungefähr: Bereits seit 1998 beschäftigt sich das Halinger Unternehmen mit den Möglichkeiten der LED-Technik. Seit drei Jahren werden die Module sogar in Menden selbst gefertigt.
Damit liefert BEGA Leuchte, LED-Modul und Steuerungstechnik aus einer Hand.
Das heimische Unternehmen garantiert dafür, dass die extrem langlebigen Module 20 Jahre lang nachgeliefert werden können.
Bei aller Bescheidenheit betonte Heinrich Johannes Gantenbrink doch eines: „Wir sind auf jeden Fall Marktführer - vom kleinen Leuchter bis zum Scheinwerfer.“
Die Technik aus dem Sauerland hat schon längst auch die USA erobert.
Produkte speziell für den dortigen Markt produziert BEGA seit 28 Jahren in einem eigenen Werk in den Vereinigten Staaten.

Amerikaner mit
konservativen
Wünschen

Auf die Stadtspiegel-Frage, welche besonderen optischen Wünsche die Amerikaner haben, schmunzelten Heinz-Dieter Strotmann und Heinrich Johannes Gantenbrink: „Man glaubt immer, dass wir uns so ähnlich sind, doch in Amerika sind konservative Braun- oder Bronzetöne in Mode, die es in Deutschland schon lange nicht mehr gibt.“
Die Erfolgswelle, auf der BEGA schwimmt, wirkt sich auch auf den Beschäftigungsmarkt aus.
Das Unternehmen hat 30 zusätzliche Kräfte eingestellt. In Halingen arbeiten 600 Mitarbeiter. Weltweit sind es 1.300.
Der besondere Dank der Firmenchefs des Mittelstandsunternehmens geht an seine „Leute“, die voll hinter ihrer Firma stehen und zum Beispiel samstags mit 120 „Mann“ Sonderschichten fah­ren.

Mitarbeiter schicken
Urlaubsfotos von
BEGA-Leuchten

Nicht selten finden sich in der Firmenpost auch Urlaubsfotos - dann haben Mitarbeiter im In- oder Ausland eine BEGA-Leuchte entdeckt und sofort im Bild festgehalten.
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3 Kommentare
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Armin von Preetzmann aus Castrop-Rauxel | 08.12.2013 | 12:46  
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Reinhold Speck aus Menden (Sauerland) | 08.12.2013 | 15:28  
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 09.12.2013 | 13:08  
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