° Zum Ehrenoberst ernannt

Anzeige
Das Geschenk des Fähnrichskorps: Ein Holzpferd für den Garten
Neuenrade: Hönnestraße | ° Nach 24 Jahren in den Ruhestand: Wilhelm Rademacher

Nach 29 Jahren aktiven Dienst in der St. Sebastian Schützenbruderschaft Balve, davon 24 Jahre als Oberst, wurde Wilhelm Rademacher auf der Generalversammlung feierlich verabschiedet.
1987 begann seine Schützenkarriere in der 1. Kompanie, wo er als Fähnrich immer seinen Mann stand, ob in Uniform zu offiziellen Veranstaltungen oder auf dem Kompaniefest. Bei wichtigen Fragen in Sachen Spannung und Widerstand half er als Elektriker oft mit Rat und Tat den St. Sebastianern.
Als 1991 über einen neuen Oberst diskutiert wurde, da Josef Voss als damals amtierender Oberst aus bekannten Gründen sich nicht mehr zur Wahl stellte, bekundete Wilhelm Rademacher sein Interesse für dieses Amt. So wurde er auf der Generalversammlung 1992 zum neuen ranghöchsten Offizier der St. Sebastian Schützenbruderschaft gewählt. Daraufhin nahm der frisch gebackene Oberst, Reitstunden in Wocklum, denn zum Schützenfest im Juli wollte er sicher im Sattel sitzen. Wer Wilhelm kennt der weiß, wenn dieser sich etwas vornimmt, dann hat das Hand und Fuß.
Zum Schützenfest saß er strahlend und sicher auf dem Rappen.
Im Laufe der Jahre wuchs Wilhelm Rademacher zu einem Oberst heran, der durchaus als Vorzeigeschütze der Bruderschaft bezeichnet werden darf. Er war immer korrekt und hatte ein gutes Verhältnis zu seinen Kameraden des Fähnrichkorps sowie den anderen Vorstandsmitgliedern. Seine Person in Uniform und weißem Federbusch auf dem Hut zierte manche Plakate und Flyer und viele Zeitungsseite.
Die Balver Schützenbrüder waren zufrieden mit ihrem Oberst.
Wie stolz sie waren, spiegelte sich auf der Generalversammlung wieder, also der langjährige Mann der ersten Reihe im feierlichen Rahmen verabschiedet wurde. Der 1. Vorsitzende Engelbert von Croy lobte die Arbeit des scheidenden Oberst, der an diesem Abend nah am Wasser gebaut hatte. Neben einem Holzpferd, das er sich in den Garten stellen kann, erhielt er als Dankeschön ein Wellness-Wochenende. Als Ehrenoberst wurde Wilhelm Rademacher in den verdienten Ruhestand unter dem lang anhaltenden Beifall der Schützenbrüder versetzt.
Bei seiner Dankesrede versagte dem scheidenden Balver anschließend stellenweise die Stimme. Auch wenn er sich nun aus dem aktiven Dienst verabschiedete, fiel der Abschied doch sehr schwer.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.