Swingend ins neue Jahr: Verein „Jazz in Monheim“ bietet 15 unterschiedliche Musikevents an

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Die Vorstandsmitglieder Rudi Wünscher (Beisitzer), Hans-Joachim Wegner (Kassierer), Willi Bolten (erster Vorsitzender) und Peter von Jeger (zweiter Vorsitzender) stellten das aktuelle Programm vor und blickten zurück auf fast 20 Jahre Vereinsgeschichte. (Foto: Michael de Clerque)

Es sind bald 20 Jahre vergangen, seit sich im Zollhäuschen 29 Jazz-begeisterte Monheimer trafen und beschlossen, einen Verein mit dem Ziel zu gründen, diese Musikrichtung in ihrer Stadt zu fördern. Nach fulminantem Start gab es Stagnation und sogar rückläufige Entwicklung, doch in diesem Jahr ist „JiM“ (wie sich Jazz in Monheim abkürzt) mit 15 Konzerten wieder absolut präsent.

Von Elfie Steckel

Vorsitzender Willi Bolten erinnerte im Pressegespräch diese Woche im „Pfannenhof“ daran, wie beim ersten Konzert mit Rod Mason und seiner Band das Publikum in die Schalterhalle der Sparkasse begeistert mitging. Das spornte an, aber sowohl das Organisationstalent noch das „Kleingeld“ reichten anfänglich für mehr als drei oder vier Konzerte im Jahr. JiM war auf Spenden angewiesen, und die wurden in örtlichen Geschäften und besonders in den Gaststätten gesammelt. Schließlich waren das die Nutznießer bei den Konzerten, zu denen bald auch Publikum aus umliegenden Orten und von der anderen Rheinseite anreiste.

Wie Willi Bolten und seine Vorstandskollegen Peter von Jeger, Rudi Wünscher und Hans-Joachim Wegner im „Pfannenhof“ erinnerten, gab es in der Vereinsgeschichte immer wieder ein Auf und ein Ab, wobei allmählich das Auf dominierte. Es gab und gibt gute Absprachen mit anderen örtlichen Vereinen und Jazzclubs aus der Region, um Überschneidungen und gegenseitige Konkurrenz zu vermeiden, und das hat sich für alle Beteiligten positiv ausgewirkt.

Die Grundlage der Konzerte war der Swing, Boogy Woogy kam dazu, auch Gipsy Swing begeisterte, besonders wenn Joscho Stephan dabei war. Die JiM-Organisatoren boten dann Themenabende an, bei denen ein Künstler seinen Musikstil und sein Instrument theoretisch und praktisch vorstellt, sehr beliebt wurde die Reihe „Jazz im Turm“ in Verbindung mit Marke Monheim, dazu „Klassik und Jazz“ in der Altstadt- und in der Friedenskirche, Swing und Tanz im Bürgerhaus, Open air-Konzerte in Biergärten – und ganz nostalgisch erinnerten sich die Vorständler an die Monheimer Jazztage, die seit 2005 noch dreimal stattfanden und vielleicht zum 20-jährigen Gründungsjubiläum 2019 eine Neuauflage erleben werden.

Auftakt am 29. Januar

Den Auftakt in dieses Jazz-Jahr macht die „Cologne Jass Society“ am Sonntag, 29. Januar, um 12 Uhr mit dem Neujahrsjazz im Bürgerhaus Baumberg, Hmboldtstraße 8. Die Band spielt swingenden New Orleans-Jazz. Der Eintritt ist frei wie bei allen Veranstaltungen (außer „Jazz im Turm“); über eine Spende freuen sich die Organisatoren allerdings sehr.
Das Programmheft liegt an vielen Stellen aus. Zu allen Konzerten – so versicherten die JiM-Chefs – wurden bekannte Bands und Solisten mit nationaler und internationaler Erfahrung eingeladen, die ausgezeichneten Jazz und gute Unterhaltung versprechen.
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