KKV: „Mensch. Kauf doch mal wieder nebenan!“

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Plädoyer für bewussten Konsum und lebendige Innenstädte!



„Mensch, kauf doch mal wieder nebenan!“ - mit diesem Slogan wirbt der KKV - Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung - wieder pünktlich zur Advents- und Weihnachtszeit für einen "bewussten Konsum und lebendige Innenstädte". So wichtig und alltäglich die Möglichkeit des online-shoppings heute auch sei: „Der schnelle Klick ist nicht immer der bessere Schritt“, so der Monheimer KKV-Vorsitzende Herbert Süß: „Bewusster Konsum ist nachhaltig, fair, sozial und wo möglich auch lokal: Das schafft Arbeit vor Ort und macht lebendige, lebenswerte Innenstädte möglich.“ Um die Ecke, so der KKV, gebe es „nicht nur Qualität und Service sondern auch das Plus an Menschlichkeit, das kein Klick dieser Welt ersetzen kann.“

Natürlich gehe es nicht darum, so Süß weiter, den Einkauf im Internet zu verteufeln: Die Möglichkeit gehöre zum Alltag und erleichtere vielen - nicht zuletzt der älteren Generation - den Einkauf. „Trotzdem muss klar sein: Wer online kauft, schafft keinen Arbeitsplatz vor Ort.“ Handel und Gewerbe in den Städten aber könnten „nicht nur davon leben, dass man sich Dinge ansieht und beraten lässt, um sie dann online zu kaufen - oder aber nach dem Kauf zur Reparatur zu kommen.“ Er sieht die Aktion aber auch nicht als bloßes „Förderprogramm“ für den lokalen Einzelhandel: „Wir haben den sozialen Mehrwert im Blick - ganz den Grundsätzen der katholischen Soziallehre folgend.“

Einzelhandel und Gewerbe seien ein unverzichtbarer Baustein lebendiger, lebenswerter Innenstädte - und damit auch tragende Säule der örtlichen Bürgerschaft. „Wer morgen in einer lebendigen Stadt leben möchte, muss sich heute persönlich mit einbringen - auch dadurch, dass er immer wieder mal vor Ort einkauft.“ Gleichzeitig betont er den sozialen Aspekt: „Das Internet lässt uns schnell vergessen, dass auch hinter dem Packdienst der großen Internetanbieter letztlich Menschen stecken.“ Ihre teils prekären Arbeitsverhältnisse „dürfen entsprechend den Prinzipien der katholischen Soziallehre nicht einfach ausgeblendet werden“, betont Süß. Geschäfte vor Ort seien da transparenter, mitarbeiter- und kundenfreundlicher und oftmals sogar familiengeführt.

Der Tipp des KKV Monheim: „Entdecken Sie den Einkauf um die Ecke als echte Möglichkeit zur Entschleunigung. Ein gemütlicher Kaffee, ein Plausch mit der Nachbarin, das nimmt die Hektik, die wir alle so fürchten.“

Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 80 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Informationen zum KKV-Monheim erhalten Sie im Internet unter www.kkv-monheim.de.
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Joachim H. Hartung aus Monheim am Rhein | 25.11.2016 | 00:49  
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