Fontaine Chapman siegt in Ungarn

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Fontaine Chapman (Foto: B. Reichel)
Die Engländerin Fontaine Mica Chapman, Bundesligaspielerin des 1. BV Mülheim, triumphierte am Sonntag bei den Yonex Hungarian International.

Unweit von der ungarischen Donaumetropole Budapest setzte sich Chapman im Dameneinzel fast ungefährdet durch. Die aktuelle Nummer 70 der Damenweltrangliste zeigte dabei eine souveräne Leistung und gab im Turnierverlauf lediglich drei Sätze ab. Die größte Mühe schien Sie in den ersten beiden Runden zu haben. Chapman benötigte jeweils vier Sätze, um den Einzug in das Viertelfinale perfekt zu machen. Dort besiegte sie die Dänin Mette Pulsen relativ deutlich mit 11-8, 11-6 und 11-5. Im samstäglichen Halbfinale wartete dann die an Nummer Eins gesetzte Russin, Olga Golovanova. Die 59. der Weltrangliste gewann erwartet den ersten Durchgang gegen die BVM-Bundesligaspielerin. Dieses schien jedoch ein Weckruf für Chapman zu sein, denn die drei anschließenden Satzsiege bedeuteten den Finaleinzug. Im Endspiel setzte sich die Engländerin gegen Sandra-Maria Jensen (Dänemark) ohne Satzverlust mit 11-2, 11-10 und 11-9 durch und feierte so eine gelungene Generalprobe für das Bundesligaspiel in Lüdinghausen am kommenden Dienstag. Chapmans Gegnerin dort wird dann keine geringere als die amtierende deutsche Meisterin, Karin Schnaase, sein.

Mit dem Turnier in Ungarn endet die mehrmonatige Probephase der neuen Zählweise (3 Gewinnsätze mit jeweils 11 Gewinnpunkten) bei internationalen Turnieren. Der Weltverband wird nun darüber entscheiden, ob in naher Zukunft das neue Scoringsystem für alle Turniere eingeführt wird. Fontaine Chapman wird sicherlich keine schlechten Erinnerungen an diese Zählweise haben.
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