Uhlen-Damen Vizemeister

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Mit 22 Toren war Johannes Schmitz während der Hallensaison zweitbester Torschütze der Uhlen hinter Thilo Stralkowski (24). In Berlin bei der Endrunde ging er leer aus.

Es hat nicht sollen sein. Der HTC Uhlenhorst konnte seinen im Vorjahr errungenen Deutsche Meistertitel nicht verteidigen. Bereits mit dem Halbfinale war die Reise für die Uhlen nach Berlin erledigt. In einem absoluten Toppspiel unterlagen sie dem späteren neuen Deutschen Meister Harvestehuder THC mit 6:3.

Besser machten es da die Uhlenhorster Damen. Sie waren zum ersten Mal überhaupt an einer Endrunde um die Deutsche Meisterschaft beteiligt. Und kamen gleich bis ins Finale!
Die Uhlenhorster Herren mussten im ersten Halbfinale ran. Über 2000 Zuschauer wollten das Spiel der beiden torgefährlichsten Mannschaften der diesjährigen Hallensaison verfolgen. Wie im Vorfeld bereits von vielen Fachleuten angedeutet, sollte dieses Spiel das vorweggenommene Endspiel sein. Das Team von Trainerin Tina Bachmann war auf den Punkt hoch motiviert und konzentriert. Jan Nitschke eröffnete in der 14. Minute den Torreigen für die Uhlen. Doch der Ausgleich folgte auf dem Fuß. Dann brachte Mannschaftskapitän Thilo Stralkowski die Uhlen abermals in Front. Und auch hier ließ der Ausgleich nicht allzu lange auf sich warten. 2.2 zur Pause. Die Welt der Uhlen war bis dahin in Ordnung. Nach der Pause gingen die Hamburger erstmalig in Führung. Youngster Jan Nitschke war es, der mit seinem zweiten Tor den Ausgleich erzielte.
Die Partie war über die gesamte Spieldauer hochklassig, absolut spannend und ausgeglichen. Erst in den Schlussminuten konnte sich der Harvestehuder THC absetzen und das Ergebnis auf 6:3 hochschrauben.
Im zweiten Halbfinale siegte Rot-Weiß Köln mit 4:3 gegen den Club an der Alster. Im Finale am Sonntag setzte sich dann der Harvestehuder THC mit 10:7 gegen Rot-Weiß Köln durch und sicherte sich den Deutschen Meistertitel zum vierten Mal.

Damen im Finale

Hanns-Peter Windfeder heißt der Erfolgscoach der Uhlenhorster Damen. Er brachte das Kunststück fertig sein junges Team in die Endrunde nach Berlin zu führen. Vor Saisonbeginn hätte das den Uhlen-Damen wohl niemand zugetraut. So konnten sie völlig unbeschwert, aber ein bisschen nervös ans Werk gehen. Im Halbfinale hatten sie das Glück auf ihrer Seite. Nach einer 3:0-Führung, stand es am Ende 3:3 nach der regulären Spielzeit gegen den Harvestehuder THC. Das Siebenmeter-Schießen gewannen sie dann mit 3:2. Finale! Dort war der Düsseldorfer HC übermächtiger Gegner. Bereits in der Saison hatte es ein 3:3 im Heimspiel, aber eine 8:1-Schlappe in Düsseldorf gegeben. 4:1 stand es am Ende. Nach kurzer Trauer und Enttäuschung überwog jedoch die Freude über den Ausflug nach Berlin. Da waren sich alle einig. Das wiederholen wir.
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