Begegnung mit Hannelore Kraft

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Für ein Erinnerungsfoto mit dem Hospizverein stellte sich die Ministerpräsidentin gern zur Verfügung. (Foto: privat)
Kurz vor Weihnachten nutzte der Hospizverein Neukirchen-Vluyn die Gelegenheit und folgte der Einladung „seines“ Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim in den Düsseldorfer Landtag. Die Teilnehmer waren erst einmal erstaunt über den Ablauf während der Plenartage. „Mir war nie bewusst, wie viel Organisation hinter dem politischen Alltag steckt. Toll wie die Abgeordneten und deren Mitarbeiter den Überblick behalten“, meinte eine Besucherin. Die ehrenamtlichen Helfer des Hospizvereins konnten nach einem Rundgang durch das Gebäude des Landtags eine Plenardebatte hautnah von der Besuchertribüne aus miterleben.
Auch in der anschließenden Diskussionsrunde drehte sich viel um den Alltag eines Politikers. So interessierte die Neukirchen-Vluyner vor allem, wie der Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten aussieht und wie politische Prozesse in Gang gesetzt werden.

„Politik fängt bei jeder Bürgerin und jedem Bürger an. Ihre Anliegen sind das Grundinstrument der Arbeit eines Politikers“, erklärte Ibrahim Yetim. „Politik kann nur funktionieren, wenn sich jeder bewusst ist, das auch er ein Bestandteil des politischen Prozess ist und dazu beitragen muss.“
Der Sozialdemokrat zeigte sich sehr beeindruckt von dem sozialen Engagement, das die ehrenamtlichen Helfer des Hospizvereins an den Tag legen. „Gerade bei solch sensiblen Themen wie dem Begleiten eines Sterbenden benötigt man ein besonders hohes Maß an Empathie und Aufopferung - dies ist keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es, ehrenamtlichen Helfern wie Ihnen Anerkennung zu zollen und zu zeigen, dass ihr Beitrag wahrgenommen und wertgeschätzt wird!“

Zum Abschluss wurden die Besucher noch ins Landtagsrestaurant eingeladen, wo der spannende Tag ausklang und die vielen Eindrücke gemeinsam mit Ibrahim Yetim ausgetauscht wurden. Dabei trafen die Gäste auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Es ist klasse, Frau Kraft mal persönlich kennenzulernen!“ freute sich eine Besucherin.
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