Abschlussveranstaltung zur Ausstellung „Luther im Visier der Bilder“

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Am Samstag, 20. Januar, findet im Institut für Stadtgeschichte die Abschlussveranstaltung der Ausstellung „Luther im Visier der Bilder“ statt. Neben Bürgermeister Christoph Tesche werden Dr. Matthias Kordes, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Albrecht Geck, Kurator der Ausstellung, sowie Superintendentin Katrin Göckenjan anwesend sein. Los geht es um 17 Uhr.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Gespräch zwischen Superintendentin Katrin Göckenjan und Dr. Dr. Benjamin Hasselhorn (Wittenberg) über den Ertrag des zurückliegenden Reformationsjubiläums. Was war gut? Was war problematisch? Welche zukunftweisenden Impulse sind zu verzeichnen? Hasselhorn, der für die Nationale Sonderausstellung „95 Schätze – 95 Menschen“ in der Lutherstadt Wittenberg verantwortlich zeichnete, ist aus Funk, Fernsehen und Internet bekannt. Er hat kürzlich ein viel beachtetes Buch mit dem Titel „Ende des Luthertums?“ veröffentlicht und mahnt die Kirchen zu mehr theologischer Substanz.

Zur Ausstellung

Zum 500. Mal jährte sich im Jahr 2017 die Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther, die den Beginn der Reformation einläutete. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am 8. Oktober 2017 die Ausstellung „Luther im Visier der Bilder“ im Recklinghäuser Institut für Stadtgeschichte eröffnet. Diese entstand in Kooperation mit dem Institut für Kirchliche Zeitgeschichte des Kirchenkreises Recklinghausen (IKZG-RE).
Kurator der Ausstellung ist Dr. Albrecht Geck, Leiter des IKZG-RE. Er hat 54 originale Drucke aus fünf Jahrhunderten so zusammengestellt, dass der Wandel des Lutherbildes in den letzten 500 Jahren sichtbar wurde. Alle Exponate stammen aus der Luthersammlung des IKZG-RE. Diese ist außerhalb der eigentlichen Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg eine der bedeutendsten privaten Sammlungen solcher Drucke in Deutschland.
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