Auslandspraktikanten des Kuniberg Berufskollegs waren in Dublin

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Aus Recklinghausen nach Dublin: Den Schülerinnen des Kuniberg Berufskollegs gefällt es in der irischen Hauptstadt nicht nur am St. Patrick‘s Day. Foto: privat
Schnell eingewöhnt haben sich die Praktikanten des Kuniberg Berufskollegs im europäischen Ausland. Die reiselustigen Schülerinnen und Schüler sammeln in den Betrieben und in der Freizeit jede Menge neue Eindrücke.

Besonders zufrieden wirkt die Gruppe, die ihr vierwöchiges Auslandspraktikum (zwei Schulwochen plus die Osterferien) in der irischen Hauptstadt Dublin absolviert.

Anna Kasa arbeitet zum Beispiel in einem Unternehmen, das Reinigungsmittel für Teppiche vertreibt. Zusätzlich vermarktet der Chef des Betriebs eine Musikband. Anna hilft dabei, die Gruppe in Deutschland und Österreich bekannter zu machen. Außerdem schreibt sie E-Mails an die Kunden des Reinigungsunternehmens. „Daneben bin ich auch dafür zuständig, die Datenbank zu aktualisieren“, berichtet die Schülerin, die die Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums besucht.

Als Höhepunkt des Freizeitprogramms hat Anna bisher die Tagestour nach Nordirland empfunden. Auf dem Plan standen Belfast, die Carrick-a-Rede-Brücke und der weltberühmte Giant`s Causeway. „Selbstverständlich gibt es auch in Dublin viel zu sehen. Hier vereinen sich Wasser, Berge und das normale Großstadtleben“, schreibt die 18-Jährige. Sie schwärmt von der Herzlichkeit der Menschen in Irland. Das gilt auch für die Familie, in der Anna und ihre Mitschülerin Meltem Karaman während der vier Wochen in Dublin leben. Die Gastmutter bereitet ihren Gästen das typisch irische Frühstück zu. Dazu gibt es Tee. „Den trinken wir hier sehr oft“, schmunzelt Meltem. Mit der U-Bahn, die in Dublin DART heißt, hat die Gruppe aus Recklinghausen die Hauptstadt der grünen Insel erkundet – eine Besichtigung der Guinness-Brauerei inbegriffen.
Nils und Sebastian haben sich aus Siebenbürgen/Rumänien gemeldet. Beide durchlaufen die Abteilungen des Maschinenbauunternehmens Brandl.

Während des gesamten Praktikums werden sie von einem früheren Kommilitonen ihres Englischlehrers, Studiendirektor Erich Drotleff, betreut. Das Trio hat in der Freizeit mehrere Kirchenburgen besucht. „Die Kultur Rumäniens war uns bisher unbekannt. Sie gefällt uns sehr gut“, stellt Sebastian zusammenfassend fest.

Fatih Catal meldet sich aus Ungarn: „Fabian, Jan und ich sind sehr zufrieden. Budapest ist eine sehr schöne Stadt. Wir haben schon einige neue Bekanntschaften geknüpft. Unsere Betriebe sind auch prima.“

Wechselhaftes Wetter herrscht in diesen Wochen in Spanien. „Es regnet viel, und manchmal ist es auch sehr windig“, schreibt Maren Wolters und freut sich über das gute Miteinander in der Gruppe. Positiv vermerkt sie, „dass wir uns gut mit den Einheimischen verständigen können“. Das Sprechen, das zu Beginn Probleme bereitete, funktioniert immer besser. „Die Spanier geben sich viel Mühe, wenn sie mit uns sprechen“, lobt Maren. Neben der Arbeit in den Praktikumsbetrieben bleibt gerade an den Feiertagen Zeit für ein touristisches Programm. „Wir haben uns die Prozessionen der Semanta Santa, also der Osterwoche, angesehen. Dazu gibt es eine Ausflug nach Vigo.“
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