Welt-Aidstag: Schüler übernehmen Patenschaften

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Selbstgebackene Muffins, Kunstprojekte oder eigene Informations-Veranstaltungen zum Thema HIV und Aids - das sind nur ein paar Ideen für mögliche Schüler-Projekte im Rahmen der „Patenschaft für einen Tag“.

Die Aids-Beratungsstelle des Kreises Recklinghausen, Pro Familia und die Drogenberatung Westvest rufen Jugendliche dazu auf, sich mit ganz kleinen oder auch aufwendigen Projekten zu beteiligen. Mit Blick auf den kommenden Welt-Aidstag am1. Dezember sollen sich junge Menschen mit dem Thema aktiv beschäftigen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Letztes Jahr haben sich Schüler vom Berufsbildungszentrum Recklinghausen  beispielsweise künstlerisch betätigt und Bilder gemalt.

3.263 gesicherte HIV-Neuinfizierungen im Jahr 2013


„Jugendliche können sich im Rahmen der „Patenschaft für einen Tag“ zum einen inhaltlich mit HIV und Aids auseinandersetzen und zum anderen erfahren, wie sie selbst etwas bewegen und sich selbst schützen können“, sagt Astrid Platzmann-Scholten, Leiterin der Beratungsstelle für Aids und weitere sexuell übertragbare Erkrankungen des Kreises Recklinghausen, „die jungen Menschen werden durch die Aktionen zu Multiplikatoren und tragen das Thema in ihr privates Umfeld. Das ist ein wichtiges Ziel dieser Aktion.“ Denn auch in Deutschland infizieren sich immer wieder Menschen mit HIV. Bis zum 1. März 2014 wurden dem Robert Koch-Institut für das Jahr 2013 insgesamt 3.263 gesicherte HIV-Neudiagnosen übermittelt.

Dieses Jahr laufen die eigenständigen Projekte der Patenschaft für einen Tag vom 3. November bis zum 4. Dezember. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat Landrat Cay Süberkrüb übernommen. Am 5. Dezember lädt er die teilnehmenden Schüler zur Abschlussveranstaltung ins Kreishaus ein, wo sie ihre Projekte vorstellen und für ihr Engagement geehrt werden.

Mögliche Spenden, die bei den Aktionen der Schüler zusammenkommen, gehen an die Hilfsorganisation „Hope and Future e.V.“. Durch sie werden in Südafrika Gesundheitsarbeiterinnen ausgebildet, die vor Ort zum Thema HIV und Aids Aufklärungsarbeit leisten und betroffene Familien betreuen. Projekt-Gruppen können sich noch bis zum 2. Oktober unter Tel. 02365/9357540 anmelden.
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