Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs erzählt seine Geschichte

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Er entkam als Jude dem Holocaust in der Uniform der Nazis. Und er überlebte mitten in Deutschland als Hitlerjunge „Jupp Perjel“ die Zeit des Nationalsozialismus: Sally Perel ist heute 90 Jahre alt.

Als Zeitzeuge hat er Schulen und Jugendeinrichtungen in Recklinghausen besucht. Zudem empfing Bürgermeister Christoph Tesche ihn im Rathaus. Auf eindringliche Weise erzählte er von seinen zum Teil alptraumhaften Erlebnissen und der inneren Zerrissenheit dieses Doppellebens.
Perel schilderte im Rahmen dieses Besuchs auch im Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg seine Erlebnisse vor den Schülern. Mehr als 250 Jugendliche hörten dem Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs zu. Er erzählte von dem Konzentrationslager Auschwitz, wies so auf die Wichtigkeit hin, in Zukunft die Geschichte nicht zu vergessen und bat seine Zuhörer, das Gehörte weiter zu überliefern. Die Schülerinnen und Schüler waren von seinen Erzählungen tief beeindruckt und betroffen.
Diese Veranstaltung entstand in Kooperation des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie und der BRÜCKE, dem städtischen Institut für interkulturelle Begegnung und Integration, und fand im Rahmen des Projektes „Kunstort Erinnerung“ der BRÜCKE statt, das vom Kinder- und Jugendförderplan NRW gefördert wird.
Hintergrund: Perel schilderte bereits in den letzten Jahren seine Erlebnisse vor Schülern der weiterführenden und berufsbildenden Schulen. Jetzt haben insgesamt mehr als 1.000 Schüler an den Vorträgen teilgenommen.
Teilnehmende Schulen und Jugendeinrichtungen waren: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Herwig-Blankertz-Berufskolleg, Dietrich-Bonhoeffer-Realschule, Jugendwerkstatt am Quellberg, Bernard-Overberg-Realschule, Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg, Theodor-Heuss-Gymnasium, Maristen-Realschule, Marie-Curie-Gymnasium und das Kinder- und Jugendparlament Recklinghausen.
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