Müll unter Tage: Unterflurbehälter an den Flachsbeckwiesen aufgestellt

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Die Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) und der Wohnungsanbieter Vivawest haben ihr neues Entsorgungs-Pilotprojekt vorgestellt. Insgesamt 46 Unterflurbehälter haben die KSR an acht Standorten an den Flachsbeckwiesen verbaut und damit einen in Recklinghausen neuen Weg der Abfallentsorgung beschritten.

Aber was sind Unterflurbehälter genau? Unterflurbehälter sind zwischen drei und sechs Kubikmeter fassende Behälter, in denen unter der Erde Müll gesammelt wird.
Oberirdisch ist nur eine Einwurfsäule zu sehen. „Besonders für das optische Erscheinungsbild großer Wohnsiedlungen ist dieses Entsorgungssystem eine große Bereicherung. Jeder, der einmal in Mehrparteienhäusern gelebt hat, weiß, wie schnell die Müllcontainer zum Schandfleck werden können“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche.

Aber das ist nicht der einzige Vorteil der unterirdischen Müllentsorgung. Die Einwurfhöhe der Säulen ist im Vergleich zu Mülltonnen und -containern tiefer, sodass auch Kinder und Menschen mit Behinderung wie Rollstuhlfahrer ihren Abfall barrierefrei entsorgen können. Außerdem reduzieren die Unterflurbehälter Lärm, Geruch und Ungeziefer.

Weil das neue System speziell zur Abfallentsorgung der Bewohner der Flachsbeckwiesen installiert wurde, gibt es eine Sicherung, um Fremdnutzung zu vermeiden. Mit ihrem Haustürschlüssel können Anwohner die Einwurfsäule öffnen, die den Abfall in den unterirdischen Behälter leitet.

„Das neue Unterflur-System ist ein wichtiger Baustein in der Aufwertung unserer aufwendig erneuerten Außenanlagen und wird für unsere Kunden eine deutliche Verbesserung mit sich bringen. Das Konzept ist eine gute Antwort auf die Frage, wie man gerade in Großsiedlungen mit dem Thema Abfallentsorgung umgehen kann“, erklärte Ralf Giesen, Geschäftsführer der Vivawest Wohnen GmbH. Bereits seit zwei Jahren arbeiten die Wohnungsgesellschaft und die KSR gemeinsam an dem Projekt.

Damit die Bewohner der Siedlung an den Flachsbeckwiesen das neue System schnell verstehen und natürlich auch nutzen können, wurden spezielle Infoflyer entwickelt, in denen der Aufbau der Behälter, ihre genaue Handhabung und zuletzt auch die verschiedenen Standorte und die Zuordnung zu den Häusern erläutert werden.
Die Unterflurbehälter sind nicht das erste Pilotprojekt, das die KSR gemeinsam mit Vivawest realisieren. „Wir freuen uns sehr darüber, dass Vivawest uns erneut das Vertrauen schenkt. Die gute Zusammenarbeit, die wir beim Standortservice Plus bereits erleben durften, hat sich auch an den Flachsbeckwiesen bewährt“, sagte Uwe Schilling, Betriebsleiter der KSR.
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