RVR lässt Weiterführung der Hertener Bahn prüfen

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"Die Reaktivierung der Hertener Bahn von Essen nach Recklinghausen läuft. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr treibt mit DB Regio die Arbeiten für neue Haltepunkte in Herten und Gelsenkirchen voran. Angesichts der langen Planungszeiträume hat die CDU bereits jetzt Überlegungen anstellt, wie es später einmal über den Hauptbahnhof Recklinghausen hinaus weitergehen könne. Den Vorschlag, die Hertener Bahn über Datteln, Waltrop und Lünen nach Dortmund fahren zu lassen, lässt der Regionalverband Ruhr (RVR) jetzt vom Land prüfen", erläutert Landtagsabgeordneter Lothar Hegemann Beschlüsse des Ruhrparlaments am letzten Freitag. Die politische Vertretung des Ruhrgebiets hatte sich mit dem ÖPNV-Bedarfsplan 2017 für Nordrhein-Westfalen befasst, der bis zum Jahr 2030 gelten soll.

Das Ruhrparlament des RVR hat alle vorliegenden Projektvorschläge aus den Kommunen übernommen. Das Reaktivierung der Hertener Bahn wurde von der RVR-Versammlung gegenüber dem Land nochmals als regional bedeutsames Projekte bekräftigt. Zusätzlich wollen die Regionalpolitiker neben einer Straßenbahnverbindung nach Castrop-Rauxel noch eine oberirdische Fortführung der Stadtbahnlinien U35 von der Ruhr-Universität Bochum nach Recklinghausen geprüft wissen. Diese einst geplante regionale Verbindung endet derzeit in Herne am Schloss Strünkede.

"Die Hertener Bahn dient der besseren Anbindung der nördlichen Metropole Ruhr im Nahverkehr. Durch sie entstehen neue Direktverbindungen in Nachbarstädte, aber auch nach Essen. Das ist von großer Bedeutung als Zubringer für den ab 2019 verkehrenden Rhein-Ruhr-Express. Daraufhin will die CDU den Nahverkehr in Region ausrichten", so Lothar Hegemann abschließend, der auch stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im RVR ist.

Als Regionalrat für die Metropole Ruhr berät die Verbandsversammlung des RVR alle raumbedeutsamen Planungen des Landes. Es wirkt an der Aufstellung von Förderprogrammen des Landes mit. Daher ist der RVR nicht nur an der Schaffung von Planungsrecht für neue Strecken beteiligt, sondern auch an die Schaffung von Grundlagen für neue Förderprogramme. Eine solche Grundlage ist der ÖPNV-Bedarfsplan, der den bisherigen Integrierten Gesamtverkehrsplan (IGVP) ablöst.
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