Zukunftsprojekt Ehemalige Trabrennbahn: Großes Finale der drei Entwurfsteams

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Die Trabrennbahn aus der Vogelperspektive. (Foto: Archiv)

Seit Februar besteht für Bürger die Möglichkeit, sich in eine der großen Flächenentwicklungen im Stadtgebiet einzubringen: die Entwicklung der ehemaligen Trabrennbahn. Das fünfte Stadtteilforum dazu findet am Montag, 27. Juni, von 19 bis circa 21 Uhr in den Räumen der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) in der Siemensstraße 5 statt.

An diesem Abend wird die Abschluss-Präsentation der drei Entwurfsteams aus München, Dortmund und Köln gezeigt:

• das Städtebaukonzept des Wohnens auf der Kontur der Rennbahn samt Innenraum des Münchner Architekten-Teams rund um Prof. Dorothea Voitländer mit dem Freiraumplaner Prof. Ludwig Schegk,
• das Konzept zum neuen Rennbahn-See von der Dortmunder Städtebauerin Prof. Christa Reicher mit dem Freiraumplaner Frank Flor,
• die „Schollen” innerhalb einer Wiesen- und Teichlandschaft von der Architektin Annette Paul aus Köln mit dem Freiraumplaner Hubertus Schäfer.

Die von Jörg Faltin aus Düsseldorf moderierte Abendveranstaltung wird auch wieder Raum lassen für eine weitere spannende Diskussion der Vor- und Nachteile der drei Städtebaukonzepte, sodass die bestmögliche Auswahl zu Gunsten eines Teams stattfinden kann. Dazu berät sich am Folgetag des 28. Juni auch die dafür gebildete Empfehlungskommission mit Bürgermeister Christoph Tesche. Dieser Kommission unterliegt die Entscheidung für das beste Städtebaukonzept. Eine Anmeldung für den 27. Juni ab 19 Uhr ist nicht erforderlich.

Was bisher geschah


Zum Auftakt des Planungsprozesses begrüßte Bürgermeister Christoph Tesche alle Interessierten am Dienstag, 16. Februar, zum „Stadtteilforum 1 - Impulse“ in den Räumen der NUA. In diesem Stadtteilforum konnten sich die Besucher ausführlich über die Aufgabe, die Beteiligungsmöglichkeiten und das gesamte Programm des ersten Halbjahres 2016 informieren. Zudem wurden alle Experten vorgestellt und ein Impulsprojekt einer gelungenen Trabrennbahn-Umnutzung präsentiert.
Unter dem Titel „Varianten“ sind im zweiten Stadtteilforum am Montag, 14. März , die ersten Struktur- und Nutzungsideen vorgestellt worden. Bestandteil im Planungsprozess war auch eine vorbereitende Stadtteil-Werkstatt als Bürger-Analyse des Plangebietes und seiner Stärken und Schwächen, die am Samstag, 13. Februar , von 9 bis circa 13 Uhr mit vier thematisch zugeordneten Arbeitsgruppen stattfand. Darin konnten Bürgerinnen und Bürger - begleitet von Fachleuten - eine erste Einschätzung zur Trabrennbahn und ihre Ideen zur zukünftigen Nutzung entwickeln.
Im dritten Stadtteilforum am Montag, 18. April , sind als Ergebnis des Abends die Leitziele der Bürger- und Expertenbeteiligung in Form von Hinweisen zur Bebauungs-, Nutzungs-, Erschließungs- und Freiraumstruktur festgehalten worden. Dieses - über das Bürgerengagement entstandene - Strukturkonzept ist den anwesenden Entwurfsteams (bestehend aus Städtebau- und Freiraumbüros) zur weiteren Bearbeitung übergeben worden. Die Planungen sind nun in die zweite, konkrete Stufe gegangen.
Im vierten Stadtteilforum zur Zukunft der ehemaligen Trabrennbahn am Montag, 9. Mai, wurden die Entwürfe von drei Architekturbüros vorgestellt.
Weitere Informationen und die Dokumentationen der vergangenen Stadtteilforen gibt es im Internet unter www.recklinghausen.de/trabrennbahn.
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