Besuch beim großen Geist von Rheinberg

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Als zweites Angebot des Heimatverein Herrlichkeit im Rahmen des Rheinberger Ferienkompass stand auch in diesem Jahr wieder ein spannender Erlebnistag in der Rheinberger Roßmühle unter der Leitung von Reinhard Hug auf dem Programm. Es spricht für das Angebot, dass die Veranstaltung schon kurz nach dem Meldebeginn für den Ferienkompass „ausverkauft“ war.

Das Kinderangebot bot eine Phantasiereise, ging aber immer von realen Dingen aus. Das „unterirdische Rheinberg“ wurde zunächst unter Bezugnahme auf das Bergbaumuseum Kamp-Lintfort auf seine Mineralien- und Fossiliensammlung untersucht. Auch im weiteren Verlauf des Pfades waren es jeweils konkrete Dinge, an denen sich die Phantasie festmachte. Auch kleine naturwissenschaftliche Experimente wurden spielerisch geboten.

Den insgesamt 19 Kindern aus Rheinberg war schon etwas mulmig zumute, als sie durch eine alte Holztruhe in das unterirdische Reich des Geistes von Rheinberg abtauchen durften. Hier gab es Geheimgänge, verborgene Türen, Zauberspiegel und alte Truhen mit unbekannten Inhalten, die nur ertastet werden durften. Urzeitliche Relikte, schummriges Kerzenlicht und unheimliche Geräusche sorgten dafür, dass es dem einen oder anderen nicht ganz wohl in seiner Haut war. Hin und wieder verschwand auch schon mal auf geheimnisvolle Art und Weise ein Kind, um dann an anderer Stelle wieder aufzutauchen.

Zwischendurch backten die Kinder im Innenhof bei kühlen Getränken an einem kleinen Lagerfeuer noch ihr eigenes Stockbrot und zum Abschluss durfte das eine oder andere noch den großen Geist von Rheinberg besuchen, der eigentlich ein ganz lieber Geist ist und vor dem keiner Angst zu haben braucht.
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