Baldeneysee - Essen-Süd - Radtour

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Blick von der Schleusenbrücke nach Werden.
Ich bin hier früher oft gewesen und sah Ende der 70er Jahre noch einige Relikte der Zeche Carl Funke, wie Maschinenhalle und Gleisanlagen.

Heute ist nur noch ein Förderturm als Industriedenkmal vorhanden.
Die Zeche stand damals an einer der malerischsten Stellen am See.

Der ca. 14 Kilometer lange Radrundweg, teilweise auf ehemaligen Bahntrassen in idyllisch grüner Landschaft, war schnell abgefahren.

Bei der Überquerung der Gitterbrücke in Kupferdreh übersahen wir die Abfahrt zur anderen Seeseite und wollten dann an der Kampmannbrücke über die Ruhr weiterfahren.
Doch die war voll gesperrt, da sie bald abgerissen wird.

Wir fuhren am alten Stellwerk und ehemaligen Empfangsgebäude Kupferdreh (1898) vorbei, das früher ein Abzweig der damaligen Ruhrtalbahn war. Heute fährt hier die historische Hespertalbahn.

Dann gelangten wir durch Unterquerung der Gitterbrücke auf die andere Seite und machten im Biergarten „Haus Scheppen“ Rast. Das Haus ist einer der bekanntesten Biker-Treffs der Region.

Haus Scheppen, eine Teilruine einer alten Burg aus dem 14. Jahrh., war damals ein adliger Lehnshof der Abtei Werden. Seine Besitzer waren die Herren von Scheppen, und heute gehört die Anlage der Stadt Essen.

Auf dem WC staunte ich über die Münzkästen an den Türklinken mit 50 Pfennig-Einwurf und fragte mich, wie ich diese öffnen sollte. Plötzlich entdeckte ich am Vorraumende eine Tür, die durch einen kleinen Keil offen gehalten wurde.

Auf der Weiterfahrt sahen wir von weitem die „Villa Hügel“, die zurzeit wegen Sanierungsarbeiten eingerüstet und teilweise verhüllt ist.

Ein normales Überqueren der Schleusenbrücke Baldeney mittels Rad ist nicht möglich, da die Wege an einer ca. 8 Meter hohen Treppe zweiseitig enden, es sei denn, ich fahre nach Werden weiter.

Da sich beidseitig der Treppe eine sehr kleine Rampe befindet, konnten wir das Rad mit etwas Anstrengung hoch- und an der anderen Seite wieder runterschieben.

Eine sehr schlechte Voraussetzung für ältere Rad- und besonders Rollstuhlfahrer.

Der Baldeneysee ist besonders bei schönem Wetter und nur in der Woche eine gute Adresse unter den Naherholungsgebieten.
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15 Kommentare
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Willi Heuvens aus Kalkar | 05.09.2016 | 18:06  
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Herbert Lödorf aus Gelsenkirchen | 05.09.2016 | 18:21  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 05.09.2016 | 18:26  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 05.09.2016 | 19:08  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 05.09.2016 | 19:10  
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 05.09.2016 | 19:53  
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Helmut Zabel aus Herne | 05.09.2016 | 19:54  
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Gerd Szymny aus Bochum | 05.09.2016 | 22:45  
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Norbert Lange aus Lünen | 06.09.2016 | 12:36  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 06.09.2016 | 19:01  
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Günther Gramer aus Duisburg | 06.09.2016 | 21:15  
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Jürgen Thoms aus Unna | 06.09.2016 | 22:42  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 07.09.2016 | 10:25  
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Eckhard Schlaup aus Gladbeck | 07.09.2016 | 21:32  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 08.09.2016 | 17:20  
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