Glasfaser: Brichter müssen sich entscheiden

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Mit dem Setzen des ersten "Point of Presence" haben die Glasfaser-Bauarbeiten im Sommer begonnen.

Schermbeck-Bricht. Bis Ende Januar haben die Brichter Zeit, sich für einen Glasfaser-Anschluss zu entscheiden. "Es wird keine Verlängerung geben", stellte Bürgermeister Mike Rexforth in einem Pressegespräch klar.

110 Haushalte müssen in dem Bereich einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser unterschreiben. "Die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist jetzt schon schwierig", sagte der Bürgermeister.

110 Haushalte müssen mindestens unterschreiben

Immerhin haben 110 Haushalte im Vorfeld ihr Interesse an einem Anschluss signalisiert. Denn in Bricht ist die Gemeinde auf Deutsche Glasfaser wegen des Ausbaus zugegangen. Deren Bereichsleiter Stefan Klaus habe den Ausbau mit den obigen Bedingungen zugesagt. Dann werden die Anschlüsse wie im Schermbecker Ortskern kostenlos gelegt.
"Die Chance sollten wir nicht verspielen", betonte Rexforth. Denn der Ausbau in Bricht könnte Auswirkungen auf künftige Glasfaser-Verbindungen haben, zum Beispiel in Damm und in Richtung Drevenack. Seine Befürchtung: Wenn Deutsche Glasfaser die Arbeiten bis voraussichtlich Ende Januar erledigt hat, werde das Unternehmen allein für die Brichter Anschlüsse nicht wieder nach Schermbeck kommen. "Unglaublich schade", so Rexforth, finde er daher, wie Klaus Roth (BfB) in seinem Wahlkreis bei dem Thema für Verunsicherung sorge. Der Appell des Bürgermeisters lautete: "bitte informieren."

Ausbau der Ortsteile Gahlen und Bricht in Planung

Zum weiteren Netz-Ausbau: Der Anschluss des Ortsteils Gahlen werde geplant. Die Querung von Lippe und Kanal sei noch ein Problem. "Da muss definitiv bezahlt werden", sagte Rexforth über mögliche Anschlüsse in Üfte. "Da sind noch Stellschrauben", ist er optimistisch, dass auch dort Glasfaser-Anschlüsse realisiert werden können.
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