Schulgelände soll attraktiver werden

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Auf dieser Fläche stand eine kleine Sporthalle. Der Bereich soll ebenfalls aufgewertet und für die Schüler attraktiver werden.

Schermbeck. Mit zwei Projekten soll das Außengelände der Gesamtschule Schermbeck verschönert werden: Hinter dem E-Gebäude wird ein „grünes Klassenzimmer“ angelegt, und vom Spiel- und Bewegungskonzept der Gemeinde soll der Schulhof profitieren.

Das "grüne Klassenzimmer", ein Projekt aus dem Jubiläumsjahr der Schermbecker Volksbank, soll in den Osterferien realisiert werden, erklärt Schulleiter Norbert Hohmann. Dabei helfen die beiden Schermbecker Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen BWR und Berger. Sie verzichteten auf Planungshonorar und seien der Schule auch bei den weiteren Kosten entgegen gekommen, erklärt der Schulleiter. Zum Zuschuss der Volksbank kommt die Finanzhilfe weiterer Sponsoren.

Sandsteinblöcke sind teurer, aber sehr haltbar

Trotz der höheren Kosten haben sich die Beteiligten für Sandsteinblöcke entschieden, die in Form eines Amphitheaters gesetzt werden. Der Vorteil: Die Steine sind sehr haltbar. Für die 72 Steine konnten Patenschaften übernommen werden.
Erst im Planungsstadium ist das zweite Projekt, das auch die Fläche der vor einigen Jahren abgerissenen Gymnastikhalle erfassen soll. Derzeit ist dort grüne Wiese. Die „Sportspange“ des „Spiel- und Bewegungskonzeptes“ hat auch diesen Bereich erfasst. Das Ziel: Ein großer Teil des Schulhofs soll neu gestaltet werden. „Die Pflasterwüste ist eine Katastrophe“, bringt es der Schulleiter auf den Punkt. 100.000 Euro habe die Bezirksregierung bereit gestellt. Weiteres Geld, bei unterschiedlichen Aktionen erlöst, hat die Schule für das Vorhaben zurück gelegt. Zudem könnte einen Sponsorenlauf geben, um an weiteres Geld zu kommen.

Lob für die Ideen des Planungsbüros

„Der Vorschlag gefällt uns sehr gut“, lobt Hohmann für die Schule die Ideen des Essener Planungs- und Architektenbüros DTP. Es sieht Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für die jüngeren Schüler vor und schattige Plätze für die Älteren. „Es wird eine Planungsgruppe geben“, betont der Schulleiter, um das Vorhaben in der Schule auf eine breite Basis zu stellen. Und: „Es soll in diesem Jahr realisiert werden.“
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