Andrang im Schwelmer Domcafé

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Die große Auswahl an Kuchen und Torten hatte wieder viele Besucher ins Domcafé gelockt. (Foto: mar)

„Eine solche Vielfalt und so hohe Qualität der selbst gebackenen Kuchen und Torten haben wir selten gesehen“, ist sich Ehepaar Engelmann einig. Sie sind Mitglieder des Fördervereins Gemeindehaus Linderhausen und das, obwohl sie mittlerweile in Solingen wohnen.

Zum Domcafé aber lässt es sich das Duo nicht nehmen, einen Abstecher nach Schwelm zu machen, genießt nicht nur den „köstlichen Frankfurter Kranz“, sondern unterstützt das Café-Team auch beim Auf- und Abbau, den Vor- und Nachbereitungen des beliebten Nachmittages.
Mit fast 25 Kuchen- und Tortenspezialitäten wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten hatten die zahlreichen Spender wieder ein toll anzusehendes und umso besser schmeckendes Buffet zusammengestellt – alles selbst gebacken, das versteht sich von selbst. „Bei uns gibt's keine Fertigwaren“, betont Otto Hunstock, Vorsitzender des Fördervereins, „und das schätzen unsere Gäste.“ Nicht umsonst bildet sich meist schon vor Beginn des Domcafés eine kleine Schlange von Menschen vor dem Gemeindehaus. Die einen sichern sich bereits einen gemütlichen Sitzplatz im Innern oder – bei Sonnenschein – im schönen Garten, der Verkauf nämlich startet „immer erst um Punkt 14 Uhr“, so die Veranstalter.

Süßes und Deftiges für jeden Geschmack

Die Qual der Wahl für Torten-Fans blieb den Liebhabern herzhafter Spezialitäten erspart, der Aufwand, ein ähnlich großes Buffet zu organisieren würde die Möglichkeiten sprengen. Umso erfreulicher ist es, dass die engagierten Damen und Herren des Fördervereins einen ausgesprochen guten Geschmack haben und damit meist auch den Gästen punkten. Diesmal standen Pellkartoffeln, Bratenbeilage und Frankfurter grüne Soße, eine köstliche Kräutervariation, auf der Speisekarte. Eine Spezialität, die sich Jung und Alt genüsslich schmecken ließen.
Und wer sich die Zeit bis zum nächsten Domcafé – zumindest geschmacklich – etwas verkürzen wollte, der war bei Edeltraud Grothof genau richtig. Seit vielen Jahren unterstützt sie den Förderverein nicht nur mit ihrem Ehrenamt, kocht auch Marmeladen, Sirup und Gelees zum Verkauf für den guten Zweck, den Erhalt des Gemeindehauses. Das Obst dafür bekommt sie „aus dem eigenen Garten oder von Nachbarn geschenkt“, erklärt Grothof und schließlich hat die Natur auch einiges zu bieten: „Die Holunderblüten habe ich zum Beispiel unterhalb des Paulus-Gemeindehauses gepflückt.“
Mit den Erlösen des Domcafés konnte mit der Restaurierung der Bodenbeläge im Gemeindehaus begonnen werden, „das wollen wir in den nächsten Wochen fortsetzen, im Herbst steht das Schleifen und versiegeln der Platten an“, erläutert Hunstock das weitere Vorgehen zum Abschluss. Die große Auswahl an Kuchen und Torten hatte wieder viele Besucher ins Domcafé gelockt.
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