Baskets kassieren gegen Stahnsdorf zweite Saisonniederlage

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Mit leeren Händen kehren die Schwelmer Baskets am frühen Montagmorgen in die Kreisstadt zurück. Denn sie verspielten nach einem 15:0-Lauf nicht nur einen 14-Punkte-Vorsprung, sondern auch die Tabellenführung in der 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Sonntag, 10. November 2013, musste sich die Truppe um Kapitän Sebastian Schröter dem RSV Eintracht Stahnsdorf hauchdünn mit 71:72 geschlagen geben. „Eine bittere und unnötige Niederlage, die umso ärgerlicher ist, als dass sie vermeidbar gewesen wäre“, sagt Coach Raphael Wilder enttäuscht. Top-Scorer im blau-gelben Dress wurde David Hicks (16 Punkte, zwei Dreier), Center Anthony Pettaway lieferte mit ebenfalls 16 Punkten und zehn Rebounds erneut ein Double-Double. Verletzungsbedingt fehlte Dario Fiorentino in Wilders Aufgebot.

Bis zum Seitenwechsel verlief die Partie vollkommen ausgeglichen. Nach vier gespielten Minuten stand es 6:6, anschließend konnten sich die Baskets ein bisschen absetzen. Anthony Pettaway netzte dreieinhalb Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts zum 10:16 ein, David Hicks erhöhte auf 15:22 als die letzten 90 Sekunden anbrachen. Doch die Gastgeber blieben am Ball und verkürzten mit der Schlusssirene auf 20:24.

Zu Beginn des zweiten Viertels wollte lange kein Wurf der Kreisstädter seinen Weg durch die Reuse finden. Erst nach mehr als drei Minuten traf Thorben Haake zum 24:26, Stahnsdorf hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Danach wechselte die Führung quasi mit jedem Ballbesitz, der Abschnitt ging mit 17:13 an die Hausherren und beide Mannschaften verabschiedeten sich beim Stand von 37:37 zum Pausentee.

Das dritte Viertel startete, wie das zweite geendet hatte – zumindest bis Spielminute 26:56. Kapitän Sebastian Schröter verwandelte einen Nahdistanzwurf zum 42:43 und leitete damit einen 15:0-Lauf seines Teams ein. Erst zwei Minuten vor Schluss konnte Stahnsdorfs Niko Schumann mit einem versenkten Dreier (45:56) den Run der Baskets stoppen. Nichtsdestotrotz gewannen die Kreisstädter den Abschnitt 9:19 und gingen mit einem Zehn-Punkte-Polster in den Schlussspurt.

Dort ließ Wilders Truppe den Gegner nach und nach rankommen. Es dauerte fünf Minuten bis zum Ausgleich (58:58), keine 60 Sekunden später war die Führung futsch (61:60). Auf der Uhr war die letzte Spielminute bereits angebrochen, als Michael Agyapong zum 68:68 traf. Die Hausherren übernahmen erneut das Kommando und lagen 20 Sekunden vor dem Abpfiff mit drei Punkten vorn. David Hicks glich zwar noch von der Dreierlinie aus (71:71), doch Richard Thomas verwandelte im Anschluss einen seiner zwei Freiwürfe und besiegelte so die 71:72-Niederlage der Kreisstädter.

Entsprechend nüchtern fällt Wilders Bilanz auf der Rückfahrt aus: „Wir haben heute einfach nicht clever genug agiert. Wir hatten bereits eine 14-Punkte-Führung herausgespielt, waren aber nicht im Stande, das Spiel sicher nach Hause zu schaukeln. Insgesamt haben wir als Team auch nicht gut genug gespielt, uns 20 Ballverluste erlaubt und nicht genügend Emotionen in das Spiel investiert.“

Sie punkteten für die Schwelmer Baskets:
Hicks (16/2), Pettaway (16), Engel (9/1), Hogg (7/1), Kramer (7/1), Malinowski (6), Haake (4), Schröter (4), Agyapong (2), Mengering (dnp).

Am kommenden Samstag, 16. November 2013, kommt es zum Spitzenspiel der 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Mit dem SC Rist Wedel gastiert dann der aktuelle Tabellenführer in der Schwelmer Sporthalle West. Sprungball ist wie gewohnt um 19.30 Uhr.
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