Menschen und Maschinen beim Jumborun

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Eine Riesengaudi für alle Beteiligten: Der Jumborun führt Menschen mit und ohne Handicap zusammen. (Foto: Randolf Vastmans)
Sonsbeck: Fahrerlager |

Seit 19 Jahren ist der "Jumborun" eine feste Institution in Sonsbeck und am Niederrhein. Und seit drei Jahren stehen in „Sonsbike“ immer das letzte Juni-Wochenende die Zeichen auf Sturm und Drang.

Sonsbeck. Auch in diesem Jahr sind alle Zwei- oder Dreiradbegeisterten am 24. Juni, zum größten integrativen Jumborun in Nordrhein-Westfalen ein. Der Jumborun ist eine Ausfahrt im Gespann oder auf dem Trike für alle Mitmenschen denen es, aufgrund von körperlichen und oder kognitiven Einschränkungen, alleine nicht möglich ist auf einem Motorrad zu fahren.
Bereits ab Freitagabend können Mitfahrer, Fahrer und alle anderen anreisen und und sich im Camping-Lager am Abenteuerspielplatz an der Parkstraße in Sonsbike begegnen.

Nach der ersten stimmungsvollen Nacht gibt es am Samstag um 9 Uhr im Kastell eine Stärkung für den großen Tag. Zum Kaffee mit Stulle werden herzliche Worte von Bürgermeister Heiko Schmidt gereicht, bevor gegen 11 Uhr alle Teilnehmer (im letzten Jahr 185 Maschinen) zu einer ca. 80 Kilometer langen Fahrt aufbrechen. Zur Halbzeitpause werden alle in Bedburg Hau erwartet, bevor es durch eine malerische Landschaft zurückgeht.

Unterstützung an der Strecke

An alle, die nicht Mitfahren, haben die Organisatoren eine Bitte: "Ihr könnt uns auch unterstützen – positioniert euch an der Strecke und winkt fröhlich jubelt, feuert uns an, trötet, was auch immer euch einfällt."
Um 16 Uhr wird der gesamte Tross glücklich und ausgehungert am Buffet im Lager erwartet. Mit Grillköstlichkeiten, frischen Salaten und kühlen Getränken wird der gemütliche Teil des Tages eingeläutet. Abends kann jeder der möchte, an der Jurte am Lagerfeuer sitzen, den Klängen der Pfadfinderkehlen lauschen oder selbst musizieren.
Dank Spenden- und Preisgelder der letzten Jahre ist und bleibt das komplette Wochenende für alle Teilnehmer und Begleitpersonen kostenfrei.
Jeder der kann und möchte kann aber gerne am Lager einen kleinen Obolus in den Spendentank werfen. Die Organisatoren des Jumborun arbeiten ehrenamtlich und werden an diesem Wochenende durch die Pfadfinderjugend, den ADAC, die hiesige Polizei, das DRK, ortsansässige Ärzte und vielen mehr unterstützt, damit die Ausfahrt sicher und störungsfrei verlaufen kann.

Biker können sich noch melden


Das Wichtigste immer zum Schluss: Das Organistionsteam hat wieder sehr viele Anmeldungen bekommen von Mitfahrern. Deshalb können es nie genug Fahrer sein: Also wer ein Trike, ein Gespannwagen oder ähnliches besitzt und noch nicht angemeldet ist, sollte das jetzt unbedingt noch nachholen. Der Blick in die glücklichen Gesichter der Teilnehmer ist es wert.
Fahrer können sich unter: http://www.unternehmen-zuendkerze.de anmelden.
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