850 Jahre "Perle" Amecke - Ritter, USOs und schönes Wetter

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Bürgermeister Detlef Lins und die Ehrengäste (mit Rittern) bei der Eröffnung der Feiern in Amecke. Fotos: Albrecht
Sundern: Sundern |

Sundern-Amecke. "Federschrey" aus Züschen im Sauerland oder "Castellani de Altena" aus... Altena: So vielfältig wie die Rittergruppen, die sich zur 850-Jahr-Feier in Sundern-Amecke am letzten Wochenende die Klinke in die Handgaben war auch das Programm des ausrichtenden Vereins. "curtis amevic" hatte sich viel Mühe gegeben und wurde mit entsprechendem Wetter und entsprechender Besucherzahl entlohnt.

Zur offiziellen Eröffnung der Feierlichkeiten "850 Jahre Amecke" stimmte Ortsvorsteherin Monika Krick am Samstagabend die Gäste ein. "Wir können hier einen wirklich außergewöhnlichen Geburtstag feiern", so Krick. In ihrem persönlichen Blick zurück erklärte sie, dass sie schon als Kind im Dorf Amecke gelebt habe und die positive Entwicklung des Dorfs und seiner Gemeinschaft miterleben konnte.

Positive Entwicklung des Dorfes


Monika Krick zählte die Errungenschaften ihres Dorfes auf und nannte vor allem Feriensiedlung und Freibad. Aber auch die Schule und der Kindergarten im Dorf würden Amecke zu einem Ort machen, in dem man gerne Leben möchte.

Mit einem Schmunzeln verwies sie darauf, das 40 Jahre nach der kommunalen Neugliederung zurm 850-jährigen Geburtstag auch der der Zusammenarbeit zwischen Amecke und der Stadt Sundern gefeiert werden könne. Die "Perle" Amecke habe davon profitiert, so Krick.

"Perle" Amecke hat profitiert


"Wie die Zeiten sich auch verändert haben, Amecke hat sich dem stets gut angepasst", erklärte Sunderns Bürgermeister Detlef Lins zum Festauftakt. In Amecke hätten sich stets die Menschen für den Ort eingebracht, die jetzigen Feiern zum 850-jährigen Bestehen würden dies eindrucksvoll belegen. Lins dankte in seinem Grußwort dem eigens für die Feier gegründeten Verein sowie überhaupt allen, die sich in das Fest eingebracht haben.

Mit einem Gruß an die Geburtstagskinder hob Franz Müntefering, Ehrenbürger der Stadt Sundern, seine Festrede an. Müntefering erinnerte an das letzte große Fest vor 50 Jahren, zu dem es eine ausführliche Chronik von Amecke gegeben hat. "In den letzten Jahren hat sich hier eine gute und gefestigte Dorfgemeinschaft entwickelt", so Müntefering.

Gefestigte Dorfgemeinschaft


Schon häufig sei ihm (Müntefering) erklärt worden, dass Dorf mehr als die Ansammlung von Häusern sei. In Amecke hätten die Bewohner das gut vorgelebt und ein starke Gemeinschaft gezeigt. Mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation forderte Franz Müntefering das auch jetzt wieder in den Blick zu rücken. "Wir lebten nach dem Krieg auf sechs Quadratmetern und konnten trotzdem noch Menschen aufnehmen", mahnte Müntefering.

Für die Zukunft von Amecke sei es gut bestellt, so der Ehrenbürger der Stadt. Ein Dorf, in dem es sich gut leben lasse und eine funktionierende Dorfgemeinschaft seien die besten Voraussetzungen dafür.

Bildergalerie: Sonntag im Amecke
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