Kreis mit schönen Aussichten: Delegation aus Nowy Sacz begeistert

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Landrat Michael Makiolla und sein Amtskollege Marek Pławiak (l.) auf Haus Opherdicke. (Foto: C. Rauert – Kreis Unna)

Spitzentreffen in der guten Stube des Kreises Unna: Haus Opherdicke war einmal mehr Ort internationaler Begegnung als Landrat Michael Makiolla dort seinen Amtskollegen Marek Pławiak aus dem polnischen Partnerkreis Nowy Sacz offiziell herzlich willkommen hieß.

 
Pławiak war im letzten Jahr zum Verwaltungschef des südlich von Krakau in den Beskiden am Fuße der Hohen Tatra liegenden Kreises gewählt worden. Sein Besuch beim westlichen Partner diente deshalb einem ersten persönlichen Kennenlernen und dem Entdecken der Region im Schnittpunkt von industriellem Ballungsraum und eher ländlich geprägten Westfalen.
 
Landrat Makiolla unterstrich bei der Begrüßung mit Blick auf derzeitige Herausforderungen, dass „unsere Begegnung zeigt, dass das gemeinsame Europa trotz aller Probleme lebt und Zukunft hat“. Seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 1997 haben viele Menschen den Kontakt zueinander gefunden. Insbesondere im schulischen und im Bildungsbereich (Stichwort Comenius Regio) sowie auf der Arbeitsebene der Verwaltungen gibt es einen regelmäßigen Austausch.
 
Dass dieser Kontakt ebenso vertrauensvoll wie gewinnbringend ist und bleiben soll, belegt die Zusammensetzung der polnischen Delegation: Landrat Pławiak wurde von seinem Stellvertreter Antoni Koszyk begleitet, der in Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk schnell (s)einen Gesprächspartner fand. Weil Tourismusförderung ebenso wie effizientes Verwaltungshandeln hüben wie drüben auf der Agenda steht, komplettierten der u.a. für Tourismusförderung zuständige Andrzej Zarych und Monika Dziedzina als Leiterin des Kreistags- und Verwaltungsvorstandsbüros die Gästeliste.
 
Wie vielfältig die Strukturen in der Lebens-, Wirtschafts- und Rad-Tourismusregion Kreis Unna sind und wie schön die Landschaft ist, wussten die Gäste bereits von einem Abstecher in den Nordkreis - nach Schloss Cappenberg und Werne - und in den Südkreis mit Haus Opherdicke und der Ruhrstadt Schwerte.
 
Daran, dass die Region zwar nicht überall platt, aber überall grün ist und dass Wasser das verbindende Element im Kreis ist, hatten die Gäste nach Absolvierung des letzten Programmpunktes - dem Besuch der an der Lippe gelegenen Ökostation in Bergkamen-Heil - keinerlei Zweifel.
 
Großes Interesse am Ausbau der Partnerschaft mit Nowy Sacz unterstrichen auch die Spitzen der Kreistagfraktionen und -gruppen bei dem Empfang und durch Überlegungen, ihrerseits einmal zu einem Besuch gen Osten aufzubrechen. Landrat Makiolla brachte die Stimmung schließlich auf den Punkt: „Freundschaftliche Kontakte, speziell nach Polen sind ein Gewinn für uns, denn sie erweitern den Horizont.“
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