RSV Radsportler beim „Race am Rhein“ in Düsseldorf sechs Mal auf dem Podium

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Aaron Grosser (r.) zweiter in Düsseldorf (Foto: privat)
 
Charlotte Becker (l.) und Franzi Koch in Düsseldorf auf dem Podium (Foto: privat)

Mehr als 4.000 Radsportler gingen beim „RACE AM RHEIN“ einem bisher noch nie dagewesenen Radsport Event an den Start. Die Abschlussrennen der „Rad-Bundesliga“ die auf einem 46 km Rundkurs, zum großen Teil durch die Innenstadt von Düsseldorf gingen, wurden zusätzlich durch attraktive Rennen auf dem traditionellen 1 km Rundkurs auf der „Kö“ aufgewertet.

So wurden in den Nachwuchsklassen zusätzlich die NRW Kriteriums-Meisterschaften ausgerichtet. Der Rad-Sport-Verein (RSV) Unna hatte zu diesem großen Event einige seiner Spitzensportler gemeldet, die bei dieser Top Besetzung einmal mehr ihre „Klasse“ unterstrichen.

Bei sechs verschiedenen Rennen standen die Unnaer auf dem Podium. In den beiden Rennen der Radsport-Bundesliga zeigten die beiden Junioren Luca Felix Happke und Jon Knolle, beide starteten im NRW Bundesliga Team, wieder sehr starke Leistungen. Zum Schluss des 92 km Rennens, es wurde mit einem Stundenmittel von 45 km/h absolviert, konnten sich Felix Happke mit Platz 5 und Jon Knolle mit Platz 9 wieder unter die Top Ten platzieren. Vize-Europameister Felix Happke hatte noch das Pech, dass er 20 km vor dem Ziel nach einem Rad-Defekt die Rennmaschine wechseln musste. Dennoch schaffte er es mit der Hilfe seines Teams und Jon Knolle wieder ins Feld zurückzukommen. Auch Nils Goeke kam mit dem Hauptfeld als 41. ins Ziel

Im Bundesligafinale der Männer holte sich Aaron Grosser, der im „Team Sauerland“ das Rennen bestritt, wieder einen ganz großen Erfolg. Nur mit Reifenstärke geschlagen vom „Deutschen Straßen-Vizemeister“ Geßner aus Thüringen belegte er den 2. Platz. Das Stundenmittel der Eliteklasse betrug 47 km/h. Wieder ein großes Rennen fuhr hier Justin Wolf, der 20 km vor dem Ziel einen Vorstoß fuhr, den er aber bei diesen Höchstgeschwindigkeiten nach 5 km wieder abbrechen musste. Er kam ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel. Und auch RSV Mitglied Dr. Harald Birth stand als 3. seiner Altersklasse auf dem Podium.

Vor einer großen Zuschauerkulisse fanden zur gleichen Zeit aber bis zum Abend die Rundstreckenrennen auf der Königsallee statt. In der Schülerklasse holte sich er jüngste Fahrer des RSV Teams, Maxim Schmidt, nach überstandener langer Verletzungspause mit dem 3. Platz in der NRW Kriteriums-Meisterschaft seine Podiumsplatzierung. Mit Platz 4 verpasste Vincent Sarad das Podium nur ganz knapp und mit Platz 2 im Derny Rennen konnte Lukas Löer wieder einmal auf dem Podium stehen.

Prinzessin der Königsallee

Eine großartige Vorstellung zeigte dann im Rennen der Frauen/Juniorinnen und weibliche Jugend Franziska Koch. Das 16-jährige Ausnahmetalent wurde hier zur „Prinzessin der Königsallee“. Bei dem gemeinsamen Rennen der drei weiblichen Klassen distanzierte sie das gesamte Feld. Trotz der kleineren Übersetzung, die in der weiblichen Jugend gefahren wird, konnte sie sogar kurz vor Schluss auf dem 1 km Rundkurs das Feld überrunden. Nebenbei holte sie noch den Titel der NRW Kriteriums-Meisterschaft 2017. Eigentlich sollte sie mit „Lotte“ Becker auf Rundenjagt gehen, aber diese hatte enorme Magenprobleme und konnte ihr Können nicht abrufen. Lotte kam dann in der Frauenklasse auf Platz 2 in Ziel
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