In Gemeinschaft leben - auch im Alter!

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In lockerer Runde wird in der Aktiv-Begegnungsstätte über gemeinsame Ziele und Ideen diskutiert.
 

Neue Leitung - neuer Name: Neustart in der Aktiv-Begegnungsstätte St. Michael

Schon lange ist die Begegnungsstätte St. Michael Treffpunkt für Menschen, die gerne in Gemeinschaft leben. Gemeinsam essen, spielen und lernen gehören hier genauso dazu, wie feiern, basteln, musizieren, Sport treiben und auch beten. Jetzt gibt es nach 29 Jahren eine neue Leitung. Anlass genug um „Bewährtes zu verbessern und Neues zu verwirklichen“.

Ulla Dragati heißt das bisherige „Herzstück“ der Begegnungsstätte St. Michael. Sie wurde aber vor kurzer Zeit in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Damit geht eine Ära zu Ende und eine neue beginnt. Zu erkennen ist das unter anderem an der neuen Namensgebung. Der „Begegnungsstätte“ wurde nun ein „Aktiv“ vorangestellt. Das soll vor allen Dingen eines zeigen: Hier trifft man sich, um gemeinsam aktiv zu sein.
Zur Ideenfindung traf man sich daher kürzlich in gemischter Runde, machte sich Gedanken über die Weiterentwicklung der Aktiv-Begegnungsstätte und zog eine erste Bilanz. „Jeder Mensch hat Talente. Oft sind sie versteckt. Es gibt große und kleine - all diese Talente können hier bei uns eingebracht werden, um so gemeinsam aktiv zu sein“, so Heribert Ressing, Mitglied im Kirchenvorstand. „Der eine kann besonders gut backen, der andere englisch sprechen oder singen - ganz gleich, der Gemeinschaft ist das immer nützlich. Talent verkümmert, wenn man es nicht aktiv lebt“, so Ressing weiter.
Ziel sei es „Bewährtes zu verbessern und Neues zu verwirklichen“ und auf diese Weise immer wieder neue Ideen zu entwickeln. Und so zeigte an diesem Vormittag auch schon gleich ein Gast sein Talent und verteilte eine „besondere Note“. Diese „Note“ war zuckersüß und selbst gebacken und brachte gleich gute Stimmung.

Vertreter der Caritas sind an diesem Vormittag ebenfalls mit von der Partie und die Runde diskutiert angeregt über weitere Vernetzungsmöglichkeiten. Bis zum gemeinsamen Mittagessen werden wichtige Tipps für das Alltagsleben ausgetauscht und auch die neue Masche von Telefon-Trickbetrügern stößt auf großes Interesse.

Der Treff ist für alle Bürger offen und die Teilnahme ist nicht dauerhaft verpflichtend

Ressing: „Wir wollen uns gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite stehen, keiner ist allein - wir helfen uns gegenseitig." Und genauso vielfältig wie die Talente der Teilnehmer, ist auch das monatliche Programm des Treffs, das nun unter der neuen Leitung von Maria Kotzek angeboten wird. Da gibt es ein Literaturfrühstück, Englisch mit Frau Wille, Nordic Walking, gemeinsames Kochen, einen Mittwochschor, Spielnachmittage oder den Bürgerbus-Treff, denn der Bürgerbus ist inzwischen für viele ältere Bürger ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben, wie Heribert Ressing betont.

Nicht zu vergessen: Das tägliche, frisch gekochte, gemeinsame Mittagessen. Ein Angebot, das die Gäste auch ohne vorherige Anmeldung wahrnehmen können. „Wir wollen keinen Druck aufbauen, jeder kann kommen, wann und wie oft er möchte. Wir bieten keine verpflichtenden Kurse an, sondern ein kostenloses, aktives Beisammensein. In Gemeinschaft macht einfach alles mehr Spaß, auch essen.“ Nur für die Bewirtung werde ein Kostenbeitrag erhoben und natürlich sei die Aktiv-Begegnungsstätte offen für alle - ganz egal welcher Konfession man angehöre, betont Ressing."Gerade ältere Menschen brauchen Struktur in ihrem Alltag - ein Tagesziel. Wir wollen dabei helfen es zu erreichen."

Info:
-Wo: Aktiv-Begegnungsstätte St. Michael, Froweinplatz 4, unmittelbar neben der Kirche St. Michael in Langenberg
-Wann: Durchgehendes Wochenprogramm, siehe Aushang
-Weitere Infos gibt es bei Heribert Ressing unter Tel. 02052/5328
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