2. Operngala bot höchtes künstlerisches Niveau. Männer-Chorgemeinschaft Velbert/Sängerkreis Wülfrath begeisterten 500 Zuhörer in der Christuskirche.

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Velbert: Christuskirche | Eine –Operngala- in Velbert, im sakralen Raum der Christuskirche, übertraf alle Erwartungen und begeisterte das zahlreiche Publikum. Die Vorankündigung zur 2. Operngala versprach versprach große Oper und große Stimmen aus europäischen Opernhäusern.
Das Konzert hat das Ziel, Kinder in Not zu helfen. Alle Beteiligten, Sängerinnen, Sänger, Musiker, Chor und Dirigent stellten sich ohne Gage zur Verfügung. Die gesamte Einnahme wird je zur Hälfte Kinder in Not in Velbert und der Unicef zur Verfügung gestellt.

Der leistungsbezogene Chor der Männer-Chorgemeinschaft Velbert, gemeinsam mit dem Sängerkreis Wülfrath, eröffnete das Konzert mit der „Landerkennung“ vom norwegischen Komponisten Edvard Grieg, ein mächtiges Lied geeignet für einen großen Chor, unter der Leitung von Lothar Welzel, mit einem Solo vom Chormitglied Norbert Stevens und begleitet am Klavier von Christian Ziegler.

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter im dem zweistündigen Programm. Annette Luig, Sopran, vom Staatstheater Wiesbaden sang die Arie „E strano“ aus Verdis „La Traviata“ mit wunderbaren Höhen. Thomas Laske, Bariton, begeisterte mit der Arie „O du holder Abendstern“ aus Wagners „Tannhäuser“. Der Tenor Daniel Kim, Bremerhaven, bezauberte die Zuhörer mit seiner Stimme, ganz besonders mit den leisen Tönen. Elena Fink, Sopran, sang die Arie der Rosina „une voce pocco fa“ aus Rossinis „Babier von Sevilla“ und brachte mit ihrem gesanglichen und charmanten Vortrag das Publikum zu stürmenden Applaus. Den künstlerischen Höhepunkt setzte dann wohl Thomas Laske und Daniel Kim mit dem Duett aus Bizets „Perlenfischer“, sie rissen damit die Zuhörer von ihren Plätzen. Die Solisten wurden am Flügel begleitet durch den Direktor der Rheinoper Düsseldorf, Stephen Harrison.
Einen Ruhepunkt im Konzert setzte der Konzertflötist Klaus-Peter Riemer, Rheinoper Düsseldorf, mit dem „Reigen seeliger Geister“ aus „Orpheus u. Eurydike“ begleitet am Klavier von Rada Pogodaeva.
Der Chor begleitete das Konzert noch mit weiteren Opernmelodien und erhielt großen Beifall für den Vortrag „Gefangenenchor“ aus Verdis „Nabucco“ in italienischer Sprache. Den Schluss bildete der Chor mit dem Volkslied „Die Post im Walde“,virituos begleitet mit der Trompete von Flavius Petrescu.
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