Auf den Spuren der Berufsfeuerwehr

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Die Jugendfeuerwehr wurde bei ihrem 24-Stunden-Übungseinsatz unter anderem wegen eines Garagenbrands in Hetterscheidt alarmiert. (Foto: Feuerwehr Heiligenhaus)
24-Stunden-Schicht für die Jugendfeuerwehr in Heiligenhaus

Die Jugendfeuerwehr Heiligenhaus beging in diesen Sommerferien ihren ersten Berufsfeuerwehrtag: Angelegt als 24-Stunden-Schicht, durchlebten die Jugendlichen, wie ein Tag als „echter“ Feuerwehrmann beziehungsweise -frau ablaufen könnte.
Neben dem normalen Dienstgeschehen, das aus Sport, Geräte warten und Schläuche waschen bestand, gab es in der Schicht mehrere Einsätze abzuarbeiten. Dabei waren auch zwei Brände zu löschen.
Pünktlich traten die acht Jugendlichen der Jugendfeuerwehr ihren Dienst an der Feuerwache an. Zwei sollten im Laufe des Tages noch hinzustoßen. Die Ausbilder hatten sich einen abwechslungsreichen Tagesablauf ausgedacht. Das zuvor in vielen einzelnen Übungsdiensten erlernte Wissen konnte nun in komprimierter zeitlicher Abfolge geübt werden.
Der Dienst begann mit einer kurzen Einweisung in die Fahrzeuge. Danach mussten Schläuche gewaschen werden. Außerdem warteten einige Atemschutzgeräte darauf, geprüft zu werden. Zwischendurch gab es die erste Alarmierung: „Person hinter verschlossener Tür“. Im Laufe des Tages sollten noch viele weitere Einsätze hinzukommen: eine Brandmeldeanlage, eine Patienten-Erstversorgung, ein Gefahrenbaum und ein Kleintier in Not.

Alarm: Garagenbrand in Hetterscheidt

Kurz nach dem Dienstsport am Nachmittag gab es eine weitere Alarmierung: Garagenbrand in Hetterscheidt, eine Person vermisst. Schnell rückten die Jugendlichen mit zwei Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Nach kurzer Lagefeststellung gab Gruppenführer Philipp Madeia den Befehl, zur Menschenrettung unter Atemschutz vorzugehen. Zügig und konzentriert wurde in Teamarbeit die vermisste Person aus der stark verrauchten Garage befreit. Gegen Abend dann die zweite Brandmeldung. Ein Container hatte Feuer gefangen. Auch das erledigten die Jugendlichen problemlos.
„Uns ging es weniger um Realismus bei der Zahl der Einsätze, sondern viel mehr darum, das breite Spektrum der Feuerwehrarbeit abzubilden. Dennoch hätten sich alle Einsätze so ereignen können. Und natürlich soll das ganze Spaß machen“, so Daniela Hemmert, Leiterin der Jugendfeuerwehr.
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