Großzügige Spende ermöglicht Gemeinschaftsraum für Asylbewerber

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"Wir sagen mit einem kleinen Geschenk ,Danke‘ und nehmen ein großes Geschenk für die Flüchtlinge entgegen.“

Das sind die Worte von Bürgermeister Dr. Jan Heinisch und Jörg Saborni, Leiter des Fachbereiches Soziales der Stadt Heiligenhaus. Sie bedankten sich persönlich bei Alice Thormählen für eine großzügige Spende zugunsten der Asylbewerber.
Die bekannte Heiligenhauser Mäzenin, die seit Jahrzehnten Bildung, Kultur, Sport und soziale Projekte unterstützt, spendete nun 30.000 Euro.
„Die investieren wir in die Flüchtlingsunterkunft an der Ludgerusstraße, um einen Gemeinschaftsraum zu schaffen, der nicht nur der Freizeit dient, sondern um dort Sprach- und Integrationskurse stattfinden zu lassen“, beschreibt Jörg Saborni, der mit weiterer ehrenamtlicher Unterstützung rechnet.
„Wir müssen die Asylanten mit Bleibeperspektive integrieren und mit Sprachkursen in Richtung Beruf vorbereiten.“
Das war bisher in der ehemaligen Schule nicht möglich, deshalb wird in der ersten Etage ein 50 Quadratmeter großer Raum hergerichtet. Die finanziell angeschlagene Stadt konnte das bislang aus eigenen Mitteln nicht leisten.
Sportgeräte analog zu denen, die Alice Thormählen für den Panoramaradweg gespendet hat, sollen dafür sorgen, dass sich die jungen Asylanten an der Ludgerusstraße geräuschloser abreagieren können.
„Es gab immer wieder Beschwerden der Anwohner über Geräuschbelästigungen, weil bis spät in die Nacht Fußball gespielt wurde“, berichtet Jörg Saborni, der die Flüchtlinge in die Pflege der Außenanlagen einbeziehen wird. „Wir schaffen damit einen echten Mehrwert jenseits des Pflichtprogramms.“
Alice Thormählen ist davon überzeugt, dass diese Maßnahmen der Stadt Heiligenhaus sinnvoll sind: „Wenn Ihr mehr braucht, sagt Bescheid.“
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