Trotz Pole Position kein Happy End beim ADAC Bördesprint Cup in Oschersleben

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  Am 10. Juli 2015 war es endlich so weit. Es ging für das Team rund um Fahrer Thomas Kramwinkel und den Mechanikern des Teams Hohau zum ersten Mal in diesem Jahr in Richtung Magdeburger Börde. Es stand ein Lauf zum ADAC Bördesprint Cup auf dem Plan und gerade deswegen reiste man voller Vorfreude und Gespanntheit an die anspruchsvolle Rennstrecke in Oschersleben. „Hier sehen wir nun zum ersten Mal, was die Veränderungen im letzten Winter wirklich gebracht haben“, so Thomas nach seiner Ankunft an der Rennstrecke.

Nach dem erfolgreichen Einsatz beim Lauf zur German Time Attack Masters am Nürburgring war das Auto bereit und so ging es auch schon am Tag der Rennveranstaltung sehr früh auf die Rennstrecke. Um 8 Uhr begann das erste freie Training und Fahrer Thomas drehte erst einmal ein paar Runden um alle wichtigen Komponenten des Fahrzeuges zu überprüfen und um sich an die Gegebenheiten der Rennstrecke zu gewöhnen. Schon nach dem ersten Training sah man, dass das Auto super lief und man bei den vorderen Platzierungen mitspielen konnte. Das gesamte Team war voller Zuversicht auf einen erfolgreichen, spannenden Renntag.

Bereits im Qualifying konnte das Team dies eindrucksvoll untermauern. Die Mechaniker des Teams zogen die durch Heizdecken vorgewärmten Slicks auf und Thomas setzte nach einer starken Runde kurzer Hand den Nissan 370Z des BattleBoyZ Racingteams auf die hart umkämpfte Pole Position für das erste Rennen. „Es ist meine erste Pole Position in meiner noch jungen Laufbahn auf der Rundstrecke, ein unbeschreibliches Gefühl und um so mehr spornt mich es an gleich im Rennen alles zu geben!“, so Thomas nach seinem Einsatz in der Qualifikation.

Und so war es auch: die Ampel sprang auf Grün und das riesige Starterfeld von über 30 Fahrzeugen beschleunigte voll durch. Die Gänge des sequentiellen Getriebes des Battle BoyZ Nissan 370Z knallten förmlich hoch bis man schließlich zum Anbremsen der ersten Kruve ansetzte. Das Feld stauchte sich und die Verfolger bogen teilweise zur dritt nebeneinander in die erste Kurve ein. Rennaction pur! Doch mit einem erstklassigen Start und einer perfekten ersten Runde konnte Thomas bereits einen Vorsprung rausfahren. Keine 6 Runden später betrug der Vorsprung auf seine Verfolger bereits mehr als 5 Sekunden. Es schien sicher, dass dieses Rennen eine Platzierung ganz oben auf dem Podium bringen könnte, bis Thomas plötzlich in die Boxengasse einbog und das Fahrzeug unfreiwillig in der Box abstellen musste. Entsetzen kam auf, als er sein Fahrzeug auf Platz 1 liegend zurücklassen musste. „Leider ist so wie es aussiehst: die Ölpumpe des Getriebe war ausgefallen und das Öl wurde zu heiß. Sicherheitshalber habe ich mich daher für einen Not Stop entschieden um größere Schäden zu vermeiden.“, so Thomas sichtlich enttäuscht nach dem Ausfall. Klar war jedoch, dass, wenn das Fahrzeug ohne Probleme durchgekommen wäre, es ein unglaublicher Gesamtsieg für das Team und Fahrer Thomas hätte werden können, denn über 5 Sekunden Vorsprung nach nicht einmal 6 Rennrunden ist schon eine Hausnummer.

Nun heißt es für das Mechanikerteam, den Fehler zu finden und das Fahrzeug wieder für den nächsten Lauf perfekt vorzubereiten. Eins ist jedoch sicher, das Team wird stärker zurückommen. Wir freuen uns drauf!
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