Wenn der Berg ruft

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Michael Kirch (links) und Dominic van Thuyl freuen sich auf schnelle Runden.
Bevor es den Berg hinabgeht, steigt der Adrenalinspiegel. Eine Abfahrt auf dem Bobbycar durch die scharfe S-Kurve an der Wimmersberger Straße bedeutet jede Menge Nervenkitzel.
Im Jahr 2013 ist Michael Kirch, Leiter der Sparda-Bank-Filiale in Velbert, das letzte Mal auf seinem Bobbycar den Berg hinabgesaust. 2009 hat er das erste Mal die Abfahrt gewagt. „Ich dachte damals vor der scharfen S-Kurve: ,Die kriegst du bestimmt!‘ Dann bin ich aber total in die Strohballen gesaust. Das habe ich noch zwei Wochen später gespürt.“ Trotz der schmerzhaften Erinnerung hatte er Blut geleckt und freut sich nun auf eine Wiederholung.
„Es ist eine Herzensangelegenheit für uns, dass das Bobbycar-Rennen wieder regelmäßig stattfindet.“ Und so hofft er gemeinsam mit dem Organisator des CVJM, Dominic van Thuyl, dass wieder reichlich Anmeldungen für das Ereignis eintrudeln. „Das Bobbycar-Rennen ist einfach so crazy und so anders, dass wir gerne als Hauptsponsor für das Event fungieren“, so Kirch. „Und wir sind der Sparda-Bank für diese Unterstützung sehr dankbar, ohne sie könnten wir das alles gar nicht stemmen“, betont van Thuyl. Nachdem das Rennen von 2005 bis 2009 jährlich auf der Serpentine zur kleinen Schweiz ausgerichtet wurde, musste einige Jahre pausiert werden. 2013 gab es dann eine sehr erfolgreiche Neuauflage der rasanten Veranstaltung. „Es waren 50 Teilnehmer gemeldet.“ Auf ähnliche Teilnehmerzahlen hoffen die Veranstalter auch für das diesjährige Rennen am 16. August. „Bis August können die Fahrer noch ihre Nennung abgeben“, sagt Dominic van Thuyl.
Die Strecke ist eine sportliche Herausforderung. Und Michael Kirch weiß: „Sie ist vielleicht gerade einmal 700 Meter lang, aber wenn man auf diesem kleinen Kinder-Fahrzeug sitzt, kommt einem die Fahrt verdammt lang vor.“ Denn auch wenn der sportliche Ehrgeiz bei diesem Familienereignis mit Rundumverpflegung nicht im Vordergrund steht: „Wenn ich unterwegs bin, schau ich mir keine Blümchen an, sondern will dann auch gewinnen.“
Kirch warnt Neulinge: „Das kann schon richtig süchtig machen!“ Und obwohl er die Velberter Sparda-Bank-Filiale demnächst verlässt und die Abfahrt entsprechend gerne an seinen Nachfolger abtritt: „Dabei sein werde ich auf jeden Fall!“
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