Brexit

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Sehr verehrte Damen, geehrte Herren, liebe Stammleser,

ich wende mich an Sie, weil ich das Vertrauen in all die
politischen Alpha-Tierchen verloren habe und besorge,
dass die europäische Gemeinschaft zu einem Schlemmerbuffet à la carte verkommt. Durch die Stimme des britischen Volkes wurde gezeigt, dass
die EU als Peitsche des Verdrusses in Anbetracht von
Bürokratie und Fremdbestimmung wahrgenommen wird. Ist das die Konsequenz aus der Idee eines vielfältigen supranationalen Gebildes mit Werten der Stabilität, Frieden und Sicherheit? Von wirtschaftlichem Wohlstand durch einen freien Binnenmarkt und das Abkommen von Schengen.
Das vermag ich mir nicht vorzustellen. Viel mehr ist es der historische Anblick, mit dem sich das britische Volk selbst sieht; eingetrübt von Macht- und Hegemonievorstellungen, an denen die Briten hängen, wie ein Kind am Rockzipfel seiner Mutter.
Das Prinzip der variablen Geometrie kann aber nicht aufgehen, wenn wir eine Gemeinschaft anstreben, die auf Stabilität, Geordnetheit und Verlässlichkeit setzt als Teil eines Gesamten. Das sind die Werte von Europa als Verbund nationalstaatlicher Integration.
Schon immer betrieben die Briten eine Rosinenpickerei, ließen sich die sogenannten Britenrabatte zugestehen. Das aber war schon damals ein bereitwilliger Kompromiss der EU an Großbritannien, das selbst nicht kompromissbereit ist.
Daher ist die Stimme des britischen Volkes zu akzeptieren; doch die Lehren müssen wir selbst ziehen.
Ihr großer Europäer,
Erwin
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